21 April 2026, 04:42

Streit um 268-Millionen-Dollar-Rathaus in Fort Lauderdale eskaliert vor Abstimmung

Großes Backsteingebäude an einer Straßenecke mit Fenstern, Treppen, Geländern, Laternen, Schildern, Bäumen und Fahrzeugen, vor einem bewölkten Himmel.

Streit um 268-Millionen-Dollar-Rathaus in Fort Lauderdale eskaliert vor Abstimmung

In Fort Lauderdale wird derzeit über den Bau eines neuen 14-stöckigen Rathausgebäudes im Stadtzentrum diskutiert. Der Vorschlag hat eine Kontroverse über die Kosten ausgelöst – einige halten die geplanten Ausgaben für überzogen. Eine endgültige Entscheidung über die vorläufige Vereinbarung könnte bereits am Dienstagabend fallen.

Das geplante Gebäude würde fast 600 städtische Mitarbeiter beherbergen und rund 268 Millionen Dollar Baukosten verursachen. Kritiker verweisen jedoch auf langfristige Gesamtkosten von knapp 725 Millionen Dollar über 30 Jahre, einschließlich Instandhaltung und Finanzierung. Ein Einwohner bezeichnete die Summe als "astronomisch".

Befürworter argumentieren, die Gesamtkosten würden falsch dargestellt. Tatsächlich belaufen sich die reinen Baukosten auf etwa 240 Millionen Dollar, wobei der Entwickler auch zukünftige Reparaturen und Betriebskosten übernimmt. Stadtrat Steve Glassman unterstützt den Plan und betont, dass der Entwickler im Rahmen der Vereinbarung für die Hauptinstandhaltung verantwortlich wäre.

Falls der Plan genehmigt wird, könnten die Bauarbeiten bereits nächstes Jahr beginnen, mit einer Fertigstellung bis Herbst 2029. Doch es gibt weiterhin Widerstand: Stadtrat John Herbst fordert die Stadt auf, günstigere Alternativen zu prüfen. Zwei bestehende Gebäude im Zentrum sind für 86 bzw. 122 Millionen Dollar zum Verkauf – deutlich unter dem Preis des Neuprojekts.

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Die Stadtkommission wird am Dienstag über die vorläufige Vereinbarung mit dem Entwickler abstimmen. Das Ergebnis der Abstimmung entscheidet, ob das Projekt voranschreitet oder ob die Stadt andere Optionen verfolgt. Bei einer Genehmigung würde das neue Rathaus zu einer langfristigen finanziellen Verpflichtung, deren Kosten sich über drei Jahrzehnte erstrecken. Die Beteiligung des Entwicklers an der Instandhaltung könnte die Belastung für die Steuerzahler verringern.

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