Tallinn plant zwei neue staatliche Gymnasien bis 2030 – Baustart in Sicht
Mila VoigtTallinn plant zwei neue staatliche Gymnasien bis 2030 – Baustart in Sicht
Bis 2030 soll Tallinn zwei neue staatliche Gymnasien erhalten. Die Stadtregierung hat die Bebauungspläne für das Staatliche Gymnasium Lasnamäe genehmigt, während das Staatliche Gymnasium Tõnismäe mit seinem eigenen Bauzeitplan voranschreitet. Beide Projekte zielen darauf ab, den wachsenden Bedarf an Bildungseinrichtungen in der Hauptstadt zu decken.
Die Pläne für das Staatliche Gymnasium Lasnamäe nehmen nun konkrete Formen an, nachdem die Stadtregierung die Vorbereitungen für die Bebauung freigegeben hat. Die Schule entsteht in der Nähe des Einkaufszentrums Tähesaju, des Tondiraba-Parks und eines ehemaligen Internats der Seefahrtschule. Nach der Fertigstellung wird sie bis zu 1.080 Schüler:innen aufnehmen und damit das vierte staatliche Gymnasium Tallinns werden. Ein Architekturwettbewerb für das Design läuft bereits.
Projektleiter Raivo Toom rechnet damit, dass die Bauarbeiten Ende 2028 beginnen können – vorausgesetzt, die Bebauungsgenehmigung liegt zu Beginn desselben Jahres vor. Ziel ist es, die Schule 2030 zu eröffnen.
Unterdessen wird das Staatliche Gymnasium Tõnismäe, das derzeit in Provisorien untergebracht ist, bald mit dem Bau seines endgültigen Standorts an der Endla tänav beginnen. Die offizielle Planung startete in diesem Jahr, der Grunderwerb ist für Mitte 2025 vorgesehen, und die Entwurfsarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Mit Baubeginn 2027 könnten die Schüler:innen dann 2030 einziehen.
Beide Schulen werden die Bildungskapazitäten in Tallinn erweitern, wobei allein in Lasnamäe über tausend Schüler:innen Platz finden. Die Bauarbeiten für beide Projekte sollen innerhalb der nächsten drei Jahre beginnen, vorbehaltlich der Genehmigungen und des Abschlusses der Planungen. Die Vorhaben markieren einen wichtigen Schritt in den langfristigen Infrastrukturplänen der Stadt.






