Texas-Demokraten starten mit Texas Together den Angriff auf republikanische Dominanz
Mila VoigtTexas-Demokraten starten mit Texas Together den Angriff auf republikanische Dominanz
Die Demokraten in Texas haben eine neue Offensive gestartet, um ihre lange Serie von Niederlagen bei landesweiten Wahlen zu beenden. In diesem Monat lancierten sie Texas Together, eine Reihe gemeinsamer Kundgebungen, die Wähler hinter ihren Kandidaten für 2026 vereinen sollen. Die Initiative stellt den bisher organisiertesten Versuch der Partei seit Jahren dar, die Vorherrschaft der Republikaner in einem Bundesstaat zu brechen, in dem diese seit Jahrzehnten dominieren.
Die erste Texas Together-Kundgebung fand Anfang dieses Monats in Fort Worth statt. Die Abgeordneten James Talarico und Gina Hinojosa sprachen vor Hunderten von Unterstützern und skizzierten ihre Pläne für die anstehenden Midterm-Wahlen. Talarico kandidiert für einen Sitz im US-Senat, während Hinojosa als Gouverneurin antreten wird.
Die Strategie der Demokraten kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Zustimmungswerte des ehemaligen Präsidenten Trump in Texas weiterhin niedrig bleiben. Politische Beobachter wie der SMU-Professor Matthew Wilson bewerten die gemeinsamen Auftritte als kluge Taktik, um die Wählerbeteiligung und Sichtbarkeit der Partei zu steigern. Seit 1994, als Ann Richards ihre zweite Amtszeit als Gouverneurin sicherte, haben die Demokraten in Texas keine landesweite Wahl mehr gewonnen.
Die republikanischen Gegner stehen bereits fest: Der amtierende Generalstaatsanwalt Ken Paxton ist der Kandidat der GOP für den Senatssitz. Die Demokraten hoffen, dass sie durch den Schulterschluss bei gemeinsamen Veranstaltungen die Wähler mobilisieren und 2026 endlich ihre Durststrecke beenden können.
Die Midterm-Wahlen 2026 werden zeigen, ob es den Texas-Demokraten gelingt, ihre Mobilisierungsbemühungen in Wahlerfolge umzumünzen. Mit einer abgestimmten Kampagne und dem Fokus auf Schlüsselwahlen streben sie an, die 32-jährige Dominanz der Republikaner zu durchbrechen. Das Ergebnis wird aufzeigen, ob der neue Ansatz der Partei die politische Landschaft des Bundesstaates verändern kann.






