07 April 2026, 15:15

TH Wildau testet 5G-Drohnen für Notfälle und Waldbrandbekämpfung in Schönefeld

Ein Flugzeug fliegt über eine Start- und Landebahn mit Raketen, umgeben von Zäunen, Mülltonnen, Bäumen, Laternenmasten und Gebäuden, mit Rauch von den Kalifornischen Waldbränden im Hintergrund.

TH Wildau testet 5G-Drohnen für Notfälle und Waldbrandbekämpfung in Schönefeld

Die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau) testet Drohnen für den Einsatz in Notfallsituationen auf dem Flugplatz Schönefeld-Schoenhagen, südlich von Berlin. Die unbemannten Systeme, die über 5G-Netze gesteuert werden, sollen Waldbrände bekämpfen und verborgene Gefahren wie vergrabene Munition aufspüren.

Die Hochschule mit rund 3.500 Studierenden nutzt den Flugplatz als Forschungsstandort für Luftfahrttechnik. Neben den Drohnentests betreibt sie ein Forschungsflugzeug, das als fliegendes Labor dient.

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Im Rahmen des Projekts kommen KI-gestützte Robotersysteme zum Einsatz, um Hindernisse auf Start- und Landebahnen zu erkennen. Beteiligt sind die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Technische Universität Berlin, Fraunhofer-Institute sowie die Deutsche Telekom.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) bezeichnete die Initiative als zukunftsweisend. Sie betonte, dass sie Innovationen in der Luftfahrt vorantreibe und die Region als künftigen Standort der Branche stärke.

Die Drohnen, die mit 5G-Technologie vernetzt sind, sollen die Notfallreaktion und die Sicherheit auf Start- und Landebahnen verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industriepartnern erweitert die möglichen Anwendungsbereiche des Projekts. Die Tests auf dem Flugplatz Schönefeld-Schoenhagen werden während der weiteren Entwicklung fortgesetzt.

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