18 April 2026, 10:31

The People's Pension reformiert Klimastrategie für mehr Flexibilität und Renditeschutz

Grüner Hintergrund mit fettem weißem Text, der 'netto-null-Emissionen bis 2050' liest

The People's Pension reformiert Klimastrategie für mehr Flexibilität und Renditeschutz

The People's Pension kündigt grundlegende Neuausrichtung seiner Netto-Null-Strategie an

Der britische Rentenfonds The People's Pension hat eine umfassende Überarbeitung seiner Klimastrategie bekannt gegeben. Statt eines starren, von oben verordneten "1,5-Grad-Portfolios" setzt der Fonds künftig auf einen flexibleren, bottom-up-Ansatz. Mit dieser Neuausrichtung will man Klimaschutz und die Sicherung der Altersvorsorge der Mitglieder besser in Einklang bringen.

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Die überarbeitete Strategie sieht vor, Ziele je nach Markt, Anlageklasse und Branche individuell festzulegen. Zwar bleibt der Fonds den Netto-Null-Vorgaben des Pariser Abkommens verpflichtet, doch soll die Umsetzung nun stärker evidenzbasiert erfolgen.

Der Großteil der Investitionen von The People's Pension entfällt auf börsennotierte Vermögenswerte; direkte Beteiligungen an fossilen Brennstoffen sind dagegen minimal. Dennoch stammen die höchsten Portfolios-Emissionen aus der Stahl- und Materialienindustrie. Um hier gegenzusteuern, überprüft der Fonds bestehende Mandate und lotet Möglichkeiten aus, Unternehmen in emissionsintensiven Branchen bei ihrer Transformation zu unterstützen.

Zudem setzt The People's Pension verstärkt auf segregierte Mandate, um die Kapitalallokation in CO₂-lastige Sektoren gezielter steuern zu können. Parallel dazu will der Fonds seine systemische Verantwortung als Anteilseigner stärken und die Zusammenarbeit mit Branchenpartnern ausbauen.

Die Änderungen bedeuten, dass der Fonds künftig keine pauschale Emissionsobergrenze mehr für alle Anlagen vorgibt. Stattdessen werden einzelne Sektoren und Anlageklassen differenziert bewertet – stets mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen zu senken, ohne die Renditeerwartungen der Versicherten zu gefährden.

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