17 March 2026, 16:42

Timothée Chalamet bleibt bei den Oscars 2026 erneut ohne Preis – doch sein Image-Wandel polarisiert

Lionel Richie performs bei den Grammys, trägt ein schwarzes Kleid und hält ein Mikrofon auf einer hell erleuchteten Bühne.

Timothée Chalamet bleibt bei den Oscars 2026 erneut ohne Preis – doch sein Image-Wandel polarisiert

Timothée Chalamet ging bei den Oscars 2026 erneut leer aus – trotz seiner Favoritenrolle für den Preis als Bester Hauptdarsteller. Seine dritte Nominierung – und dritte Niederlage – fiel in eine Zeit wachsender Kontroversen um jüngste öffentliche Äußerungen und eine deutliche Wende in seiner Karriere. In den vergangenen acht Jahren hat sich der Schauspieler vom Indie-Liebling zu einem selbstbewussten, modischen Star mit einer markanteren Leinwandpräsenz gewandelt.

Sein Durchbruch gelang Chalamet mit einfühlsamen Rollen in Filmen wie Call Me by Your Name und Lady Bird. Damals war sein Stil entspannt: lockere Anzüge bei den Oscars 2018 und eine zurückhaltende Social-Media-Präsenz. Doch bis 2026 hatte sich sein Image radikal verändert. Auf der Leinwand übernahm er düstere, intensivere Figuren, etwa die besessenen Charaktere in Marty Supreme und Like a Complete Unknown. Abseits der Kamera setzte er auf High-Fashion-Looks, arbeitete mit Designern wie Haider Ackermann und Cartier und integrierte oft genderfluide Elemente in seine Auftritte auf dem roten Teppich.

Auch seine öffentliche Persona wandelte sich. War er einst als bescheiden und zugänglich wahrgenommen worden, wirkt er heute distanzierter, fast arrogant – als ziele er bewusst auf ein breiteres, männlich geprägtes Publikum ab. Diese Veränderung zeigt sich auch in seiner seltenen Social-Media-Aktivität, wo Fan-Accounts wie @tchalametdaily sein Image prägen, statt persönliche Posts.

Die Kontroverse um seine jüngsten Aussagen zu Ballett und Oper brach erst nach dem Ende der Oscar-Abstimmung aus und dürfte ihn den Preis daher nicht direkt gekostet haben. Dennoch verstärkte die Kritik renommierter Opernhäuser den Druck auf ihn. Bei der Verleihung 2026 erschien er in einem auffälligen weißen Anzug und mit Sonnenbrille, später feierte er auf der Vanity-Fair-After-Show-Party mit Kylie Jenner.

Sein nächster Auftritt in Dune: Teil Drei markiert einen weiteren Bruch – diesmal als skrupellose, messianische Figur, weit entfernt von den verletzlichen Charakteren, die ihn einst zum Star machten.

Mit drei Oscar-Nominierungen und keinem Sieg entwickelt sich Chalamets Karriere weiter. Sein Kurs hin zu mutigeren Rollen und einem gepflegteren, selbstbewussteren Image zeigt eine bewusste Neuerfindung seines Starstatus. Ob dieser Wandel künftig Preise – oder weitere Kontroversen – bringen wird, bleibt abzuwarten.

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