Tödlicher Fabrikbrand in Südkorea fordert 14 Menschenleben
Tödlicher Brand in Autoteilefabrik in Daejeon: 14 Tote und 60 Verletzte
Bei einem verheerenden Feuer in einer Autoteilefabrik in Daejeon, Südkorea, sind 14 Menschen ums Leben gekommen, 60 weitere wurden verletzt. Präsident Lee Jae-myung besuchte diese Woche die Unglücksstelle, um sich mit den Angehörigen der Opfer zu treffen, und entschuldigte sich für die Tragödie.
Der Brand brach vergangene Woche aus und breitete sich rasant in der Fabrik aus. Ersten Ermittlungen zufolge könnten Ölrückstände und angestauter Staub die Flammen genährt haben.
In den vergangenen fünf Jahren wurden in Südkorea laut Angaben der Korea Occupational Safety and Health Agency (KOSHA) rund 1.200 tödliche Arbeitsunfälle registriert. Besonders betroffen sind die Bauwirtschaft (etwa 40 %), das verarbeitende Gewerbe (25 %) sowie die Schifffahrt und Fischerei (15 %).
Während seines Besuchs kündigte Präsident Lee eine lückenlose Aufklärung der Brandursache an. Zudem forderte er strengere Kontrollen in gefährdeten Betrieben und verlangte, dass Sicherheitssysteme ordnungsgemäß gewartet werden. Sein Ziel ist es, ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.
Der Brand hat die Debatte über die Arbeitsplatzsicherheit im Land neu entfacht. Die Behörden stehen nun unter Druck, die Überwachung zu verschärfen und die Notfallmaßnahmen zu verbessern. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in den kommenden Wochen erwartet.






