Tom Bowers neues Buch Verrat entfacht Streit um Harry, Meghan und die Invictus Games
Lina SeidelIhr Redner äußert scharfe Kritik - Tom Bowers neues Buch Verrat entfacht Streit um Harry, Meghan und die Invictus Games
Ein neues Buch des Enthüllungsautors Tom Bower sorgt mit brisanten Behauptungen über Prinz Harry und Meghan, die Herzogin von Sussex, für Aufsehen. Verrat, das demnächst erscheinen soll, wirft Harry Einmischung in seine Beziehungen vor und stellt zentrale Aspekte der Invictus Games infrage – was bei Veteranen und Organisatoren gleichermaßen auf scharfe Kritik stößt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Bower das Paar ins Visier nimmt. Schon sein 2022 erschienenes Buch Rache enthielt scharfe Urteile über ihr Leben und ihre Entscheidungen. Nun geht Verrat noch weiter: Der Autor behauptet, Meghan habe Harry von seiner Familie und seinen Freunden isoliert. Eine besonders provokante Aussage besagt sogar, dass Königin Camilla einer Vertrauten angeblich erzählt habe, Meghan habe den Prinzen "gehirngewaschen".
Die umstrittensten Passagen des Buches betreffen jedoch die Invictus Games. Ein am 13. März (vermutlich 2026) veröffentlichter Auszug relativiert die Bedeutung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bei Veteranen und stellt sie im Vergleich zu körperlichen Verletzungen abwertend dar. Zudem deutet Bower an, Meghans Auftritte hätten die Spiele 2025 in Kanada in den Schatten gestellt. Diese Äußerungen lösten umgehend Empörung aus.
Die Invictus Games Foundation reagierte prompt und bezeichnete die Darstellung der Kriegsverletzungen als "ziefst respektlos". Die gesamte Invictus-Gemeinschaft schloss sich diesem Protest an, verurteilte Bowers herablassenden Ton und stellte die Richtigkeit seiner Behauptungen infrage.
Die Kritik wirft erneut Fragen über Bowers Arbeit und deren Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung auf. Die scharfe Zurückweisung durch die Invictus Games Foundation unterstreicht, wie heikel die aufgeworfenen Themen sind. Gleichzeitig dürfte die Veröffentlichung des Buches die Debatten über die öffentliche Rolle des Paares und die Darstellung von Militärveteranen neu entfachen.