07 April 2026, 10:35

Toronto erhält Millionen für den Kampf gegen Jugendgewalt und Bandenkriminalität

Plakat mit der Aufschrift "Präsidents Biden's Gun Crime Prevention Strategy" mit einer Stadtkulisse im Hintergrund.

Toronto erhält Millionen für den Kampf gegen Jugendgewalt und Bandenkriminalität

Torontos Kampf gegen Jugendgewalt und Bandenkriminalität erhält Millionen-Förderung

Die Bemühungen Torontos zur Bekämpfung von Schusswaffen- und Bandengewalt unter Jugendlichen erhalten einen erheblichen finanziellen Schub. Die Bundesregierung kündigte eine dreijährige Verlängerung des Building Safer Communities Fund (BSCF) im Wert von 157,5 Millionen kanadischen Dollar an. Allerdings wird der Crime Prevention Action Fund (CPAF) nicht verlängert, wodurch einige Programme in der Schwebe bleiben.

Die Ankündigung erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem sowohl der CPAF als auch der BSCF auslaufen sollten. Seit 2023 hat Toronto aus beiden Fonds insgesamt 16,6 Millionen Dollar erhalten, davon allein 12,3 Millionen aus dem BSCF.

Bürgermeisterin Olivia Chow bestätigte, dass die im Februar bewilligten 6,2 Millionen Dollar für Programme in Scarborough nun vollständig durch Bundesmittel abgedeckt sind. Bei einer Pressekonferenz stellte sie Soul-R Damon Maraj vor, der die Jugendprogramme der Stadt als entscheidend für seine eigene Entwicklung als Teenager bezeichnete. Maraj betonte, wie wichtig verlässliche, langfristige Finanzierung sei, um solche Initiativen aufrechtzuerhalten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bundesminister für öffentliche Sicherheit, Gary Anandasangaree, erklärte, dass die Bekämpfung von Jugendgewalt mehr erfordere als nur Verhaftungen. Unterdessen räumte Scott McKean, Torontos Direktor für Gemeinschaftssicherheit und Wohlbefinden, ein, dass die Stadt nun Wege finden müsse, um die wegfallende Unterstützung des CPAF zu kompensieren.

Die neue Förderung sichert 157,5 Millionen Dollar über drei Jahre für Torontos Gewaltpräventionsprogramme. Doch mit dem Auslaufen des CPAF stehen die Stadtverantwortlichen vor der Herausforderung, die entstehende Finanzlücke zu schließen. Die Bundeszusage sorgt zwar für eine gewisse Stabilität, doch bleiben Fragen zur künftigen Unterstützung offen.

Lesen Sie auch:

Quelle