20 April 2026, 20:38

Trump attackiert Iran-Atomabkommen als "gefährliches Scheitern" und fordert strengere Regeln

Ein weißes Schild auf grünem Gras trägt in fetter schwarzer Schrift "Waffen für Sanktionen".

Trump attackiert Iran-Atomabkommen als "gefährliches Scheitern" und fordert strengere Regeln

Am 20. April kritisierte der ehemalige US-Präsident Donald Trump das Iran-Atomabkommen von 2015 scharf und bezeichnete es als "gefährliches" Scheitern. Der als Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan (JCPOA) bekannte Vertrag habe die Sicherheit der USA und die regionale Stabilität im Nahen Osten untergraben, so Trump.

Das JCPOA war ursprünglich zwischen dem Iran und den sechs Weltmächten – der P5+1-Gruppe – geschlossen worden, um das iranische Nuklearprogramm einzudämmen und im Gegenzug wirtschaftliche Sanktionen aufzuheben. Trump hingegen bezeichnete das Abkommen als schlecht verhandelt und warf seinen Vorgängern Barack Obama und Joe Biden vor, dafür verantwortlich zu sein.

Er warf dem Vertrag vor, große Geldtransfers an den Iran ermöglicht zu haben, darunter eine angeblich per Boeing 757 ausgezahlte Summe von 1,7 Milliarden US-Dollar. Die USA traten 2018 offiziell aus dem JCPOA aus – ein Schritt, den Trump als notwendig verteidigte, um eine nukleare Eskalation in der Region zu verhindern.

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In seinen Äußerungen griff Trump zudem Teile der Medien an und warf ihnen vor, die außenpolitischen Entscheidungen seiner Regierung falsch dargestellt zu haben. Er betonte, ein überarbeiteter Rahmen unter seiner Führung würde deutlich robuster ausfallen und Frieden sowie Sicherheit für Israel, den Nahen Osten, Europa und darüber hinaus gewährleisten.

Trumps Kritik greift die seit Langem schwelenden Spannungen um das JCPOA auf, aus dem sich die USA vor sechs Jahren zurückzogen. Seine Behauptungen zu Finanztransfers und nuklearen Risiken spiegeln die anhaltenden Debatten über die Auswirkungen des Abkommens auf die globale Sicherheit wider.

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