Trump mit geschlossenen Augen: Warum seine Kabinettssitzungen für Diskussionen sorgen
Mila VoigtTrump mit geschlossenen Augen: Warum seine Kabinettssitzungen für Diskussionen sorgen
US-Präsident Donald Trump wurde kürzlich mit geschlossenen Augen während einer langen Sitzung im Kabinettstil beobachtet. Der Vorfall hat erneut Fragen zu seiner Wachheit bei offiziellen Terminen aufgeworfen. Mit 79 Jahren war Trump bereits früher in ähnlichen Situationen zu sehen.
Die Sitzung folgte dem üblichen Ablauf, bei dem Beamte Reden hielten, die sich oft auf die Loyalität zur Agenda des Präsidenten konzentrierten. Solche Treffen können sich über Stunden hinziehen, doch das Weiße Haus hat bisher keine Pläne bekannt gegeben, sie zu verkürzen.
Trump wies Vorwürfe zurück, er sei eingeschlafen, und beharrte darauf, er habe lediglich die Augen ausgeruht oder besonders aufmerksam zugehört. Wiederholt betonte er seinen anstrengenden Terminkalender und den geringen Schlaf als Beweis für seine Ausdauer. Kritiker hingegen vermuten, dass es bei den Treffen zunehmend weniger um politische Inhalte und mehr um Loyalitätsbekundungen gehe.
Es ist nicht das erste Mal, dass Trumps scheinbare Müdigkeit Aufsehen erregt. Frühere Vorfälle hatten bereits Debatten ausgelöst, doch an der Struktur der Sitzungen wurde offiziell nichts geändert.
Das Weiße Haus äußerte sich nicht dazu, ob Dauer oder Format der Treffen angepasst werden sollen. Trump besteht weiterhin darauf, dass seine Gesundheit und Energie unvermindert stark seien. Beobachter stellen fest, dass der Fokus auf Loyalität statt auf inhaltliche Diskussionen in diesen Sitzungen weiterhin vorherrscht.






