Turning Point USA plant WM-Alternative nur mit US-Teams – ohne Mexiko und mit Reagan-Kult
Hannah RichterTurning Point USA plant WM-Alternative nur mit US-Teams – ohne Mexiko und mit Reagan-Kult
Turning Point USA kündigt alternatives FIFA-WM-Turnier mit rein US-amerikanischen Mannschaften an
Die konservative Organisation Turning Point USA hat ein alternatives Fußballturnier nach Vorbild der FIFA-Weltmeisterschaft angekündigt – allerdings ausschließlich mit Teams aus den USA. Das Event findet am Wochenende des 4. Juli in Arizona statt und schließt Mexiko aus, während ungewöhnliche Regeln gelten sollen. Die Veranstalter begründen den Schritt mit Bedenken gegenüber "globalistischen Einflüssen" im Fußball.
Am Turnier nehmen Mannschaften aus allen 50 Bundesstaaten, Puerto Rico, Guam sowie ein Team namens "Real America" teil, das vom Musiker Kid Rock trainiert wird. Texas gilt als klarer Favorit, während Florida automatisch ins Halbfinale einzieht. Das prognostizierte Finale sieht ein Duell zwischen "USA (weiß)" und "USA (rot)" vor – zeitgleich zur offiziellen FIFA-WM 2026.
Die Eintrittspreise beginnen bei 250 US-Dollar; VIP-Pakete beinhalten unter anderem ein Foto mit einem Pappaufsteller von Ronald Reagan, der einen Fußball hält. Die modifizierten Regeln schreiben vor, dass Spieler bei jedem Einwurf für die Nationalhymne aufstehen müssen – Niederknien ist verboten.
Die Organisatoren reichten zudem eine Beschwerde ein, weil FIFA-WM-Spiele "auf der falschen Seite der Mauer stattfinden, die uns versprochen wurde". Zudem kritisieren sie, das internationale Turnier sei "von globalistischer Ideologie vereinnahmt" worden. Mexiko, das 2026 als einer der Gastgeber fungiert, erhielt keine Einladung.
Der genaue Austragungsort in Arizona bleibt geheim. Mit strengen Regeln und dem Fokus auf rein US-amerikanische Teams soll das Turnier eine Alternative zur traditionellen WM bieten. Ob die Veranstaltung übertragen oder gestreamt wird, steht noch nicht fest.






