14 March 2026, 07:05

Uber gegen Taxifahrer: Eskalation am Flughafen Mexiko-Stadt löst Chaos aus

Ein Lastwagen auf einem Parkplatz neben einem Schild mit der Aufschrift "Alle Fahrzeuge nach Mexiko". Im Hintergrund sind Gebäude, Bäume, Pfosten und ein klarer blauer Himmel zu sehen.

Uber gegen Taxifahrer: Eskalation am Flughafen Mexiko-Stadt löst Chaos aus

Der Rechtsstreit zwischen Uber und traditionellen Taxifahrern in Mexiko hat sich zugespitzt und führt zu Behinderungen an großen Flughäfen. Im Mittelpunkt des Konflikts steht der Zugang zu Fahrgastabholungen und -absetzungen. Anfang dieses Monats blockierten Proteste die Terminals – nun ermöglicht eine aktuelle einstweilige Verfügung Uber-Fahrern die ungehinderte Arbeit an Flughäfen, was die Spannungen weiter anheizt.

Am 11. März organisierten lizenzierte Taxifahrer eine Demonstration am Internationalen Flughafen Mexiko-Stadt (AICM). Fast drei Stunden lang blockierten sie die Zufahrten zu den Terminals und verhinderten so, dass Reisende ein- oder ausreisen konnten. Die Fahrer warfen den Behörden vor, Fahrvermittlungsdienste wie Uber und Didi zu bevorzugen, die ihrer Ansicht nach ohne gültige Genehmigungen oder Gebühren operieren.

Die Taxifahrergewerkschaft argumentiert seit Langem, dass Uber und Didi sich Regelungen entzögen, an die sich traditionelle Taxis seit Jahrzehnten halten. Sie fordert ein Verbot von Uber-Fahrten ab Flughäfen und bezeichnet den Wettbewerb als unlauter. Uber hingegen beruft sich auf die einstweilige Verfügung, die seine Fahrer vor Bußgeldern oder Fahrzeugbeschlagnahmungen schütze und ihnen die uneingeschränkte Ausübung ihrer Tätigkeit ermöglicht.

Die Regierung hat auf die Proteste und die rechtlichen Ansprüche Ubers bisher keine klare Antwort gegeben. Da Mexiko 2026 gemeinsam die FIFA-Fußballweltmeisterschaft ausrichtet, wächst der Druck auf die Behörden, den Streit zu schlichten, bevor die Touristenzahlen steigen.

Die einstweilige Verfügung verhindert, dass Uber-Fahrzeuge an Flughäfen willkürlich festgehalten werden. Dennoch bleibt die Lage angespannt, da die Taxifahrer weiterhin auf strengere Kontrollen gegen Fahrvermittlungsdienste drängen. Ohne eine Lösung seitens der Regierung könnten weitere Störungen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten folgen.

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