Umfrage zeigt massive Ablehnung von Merz' und Bas' Migrationsaussagen
Eine aktuelle Umfrage offenbart deutliche öffentliche Ablehnung der Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas zur Migration. Die im frühen Mai durchgeführte Erhebung zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen ihre Positionen zu diesem Thema zurückweist.
Nur ein kleiner Teil der Befragten unterstützt die Einschätzungen der Politiker zu Sozialleistungen und Grenzherausforderungen. Die Insa-Umfrage, die zwischen dem 7. und 8. Mai 2026 mit 1.003 Teilnehmern durchgeführt wurde, ergab, dass 78 Prozent der Aussage von Kanzler Merz widersprachen, wonach „große Teile“ der Migrationsproblematik bereits gelöst seien. Lediglich 11 Prozent stimmten seiner Behauptung zu.
Arbeitsministerin Bas stieß auf ähnliche Skepsis. Ihre Behauptung, „niemand wandere in unser Sozialsystem ein“, lehnte eine Mehrheit von 57 Prozent der Befragten ab. Nur 20 Prozent teilten ihre Auffassung.
Die Meinungen differierten je nach Parteizugehörigkeit. Unter den Anhängern von CDU/CSU lehnten 73 Prozent Merz’ Aussage ab, während etwa ein Fünftel sie unterstützte. SPD-Wähler zeigten sich gespalten: 45 Prozent widersprachen Bas, doch 35 Prozent standen hinter ihrer Aussage.
Die Umfrage macht eine klare Kluft zwischen der öffentlichen Meinung und der Haltung der Regierung in der Migrationsfrage deutlich. Sowohl Merz als auch Bas erhielten nur begrenzte Zustimmung für ihre Aussagen. Die Ergebnisse spiegeln eine weitverbreitete Besorgnis darüber wider, wie die Migration derzeit gesteuert wird.






