15 March 2026, 00:02

Union und AfD liegen im Umfrage-Trend erstmals gleichauf bei 25 Prozent

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die politische Grenzen zeigt, mit beschreibendem Text oben und unten.

Sonntagstrend: Union verliert leicht und liegt nun wieder auf Augenhöhe mit der AfD - Union und AfD liegen im Umfrage-Trend erstmals gleichauf bei 25 Prozent

Leichte Verschiebungen im politischen Kräftespiel – Union und AfD gleichauf

Im aktuellen SonntagsTrend zeigen sich leichte Veränderungen in der deutschen Parteienlandschaft. Die konservative Unionsparteien und die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) liegen nun mit jeweils 25 Prozent gleichauf. Kleinere Parteien verzeichnen derweil nur marginale Änderungen in ihrer Wählergunst.

Die Union verlor im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommt auf 25 Prozent. Die AfD blieb stabil und hält ihre Unterstützung bei demselben Wert. Die Grünen legten hingegen einen Punkt zu und erreichen nun 12 Prozent in der Umfrage.

Die sozialdemokratische SPD kommt auf 15 Prozent. Sowohl das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als auch die wirtschaftsliberalen Freien Demokraten (FDP) verharren bei jeweils 3 Prozent. Die Linke bleibt unverändert bei 11 Prozent.

Aktuelle Umfragen von Verian (4.–10. März) und INSA (14. März) zeigen lediglich geringe Schwankungen, ohne dass größere Ereignisse spürbare Verschiebungen ausgelöst hätten. Bundeskanzler Merz kritisierte jüngst die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland, lobte aber gleichzeitig das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen. Die anstehenden Landtagswahlen, darunter die in Baden-Württemberg am 8. März, könnten die künftige Entwicklung beeinflussen.

Eine mögliche Kenia-Koalition aus Union, SPD und Grünen käme derzeit auf 52 Prozent der Stimmen und wäre damit das realistischste Regierungsbündnis.

Die jüngsten Zahlen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und AfD hin, die beide bei 25 Prozent liegen. Kleinere Parteien verzeichnen bescheidene Zuwächse oder Stabilität, während die Kenia-Koalition weiterhin die aussichtsreichste Mehrheit darstellt. Die kommenden Wochen mit den anstehenden Landtagswahlen könnten weitere Verschiebungen in der politischen Landschaft bringen.

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