US-Armee setzt KI-gesteuerte Einwegdrohnen Hornet bei NATO-Manövern ein
Lina SeidelUS-Armee setzt KI-gesteuerte Einwegdrohnen Hornet bei NATO-Manövern ein
Die US-Armee setzt bei NATO-Manövern in Osteuropa erstmals die Einweg-Kampfdrohnen vom Typ Hornet ein. Diese Drohnen, die durch Aufprall Ziele zerstören, wurden bereits unter realen Kampfbedingungen in der Ukraine getestet. Ihre fortschrittliche KI ermöglicht es ihnen, selbst dann zu operieren, wenn GPS oder Kommunikationssysteme durch feindliche Störmaßnahmen beeinträchtigt werden.
Die Hornet-Drohne wurde erstmals am 3. Mai in Litauen im Rahmen der Project Flytrap-Übungen im Truppenübungsplatz Pabradė eingesetzt. Zudem kam sie während der Saber Strike 26-Manöver im polnischen Übungsgebiet Bemowo Piskie zum Einsatz. Anfang dieses Jahres fanden weitere Vorführungen im Truppenübungsplatz Grafenwöhr in Deutschland statt.
Entwickelt wurde die Hornet von dem Unternehmen Swift Beat, das mit dem ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt in Verbindung steht. Die Drohne ist für präzise Angriffe auf Truppenansammlungen, leicht gepanzerte Fahrzeuge, Treibstoffdepots und Munitionslager konzipiert. Im Gegensatz zu herkömmlicher Artillerie bietet sie eine kostengünstigere Alternative mit höherer Treffergenauigkeit und geringerer Gefahr durch Gegenbeschuss.
In der Ukraine hat die Drohne erfolgreich russische Logistikziele in Entfernungen von über 100 Kilometern getroffen. Ihre KI-gestützte Navigation sorgt dafür, dass sie auch in stark umkämpften Umgebungen mit elektronischer Kriegsführung präzise auf Kurs bleibt.
Der Einsatz der Hornet-Drohnen markiert einen Wandel hin zu KI-gestützten, verbrauchbaren Waffensystemen in NATO-Operationen. Ihre Fähigkeit, unter starken Störmaßnahmen zu funktionieren und entfernte Ziele präzise zu treffen, könnte die Art und Weise verändern, wie zukünftige Konflikte ausgetragen werden. Die US-Armee integriert diese Drohnen weiterhin in Übungen in ganz Osteuropa.






