USA erleben historisch schwaches Bevölkerungswachstum im Jahr 2025
Bevölkerungswachstum in den USA bremste 2025 stark ab und erreichte den niedrigsten Stand seit Jahren
Der Rückgang wurde maßgeblich durch einen historischen Einbruch bei der internationalen Zuwanderung verursacht. Während einige Städte weiter boomten, schrumpften andere in Rekordtempo.
Die nationale Wachstumsrate sank 2025 auf 0,6 Prozent – nach 1,1 Prozent im Vorjahr. Expert:innen nannten die schwächere internationale Migration als Hauptgrund. Ein langsameres Wachstum kann sich auf den Arbeitsmarkt auswirken und die Erwartungen an die Jobentwicklung langfristig dämpfen.
Südstaaten dominieren die Wachstumsrankings Fast alle der 15 am schnellsten wachsenden Metropolregionen lagen im Süden der USA. Ocala in Florida verzeichnete den stärksten Bevölkerungszuwachs, wenn auch etwas schwächer als 2024. Myrtle Beach in South Carolina gehörte ebenfalls zu den Spitzenreitern.
In Florida legten 21 von 22 Metropolregionen zu, doch die meisten wuchsen langsamer als in den Vorjahren. Im Gegensatz dazu schrumpfte Watertown im Bundesstaat New York schneller als jede andere Region des Landes.
Rückgänge in Grenzregionen und Miami Laredo in Texas, Yuma in Arizona und El Centro in Kalifornien erlebten die stärksten Wachstumseinbrüche. Selbst die Metropolregion Miami verlor 0,1 Prozent ihrer Bevölkerung – bedingt durch weniger Zuzug aus dem In- und Ausland.
Die Daten für 2025 zeigen einen deutlichen Wandel in den Bevölkerungsentwicklungen der USA: Während Städte im Süden weiterwuchsen, kämpften andere mit Rückgängen oder Stagnation. Angesichts veränderter Migrationsströme könnten die wirtschaftlichen Folgen des verlangsamten Wachstums in den kommenden Jahren deutlicher spürbar werden.






