07 April 2026, 08:36

Verfolgungsjagd in Atyrau: 18-Jähriger flieht ohne Führerschein – Mutter blockiert Polizei

Ein Rennwagen fährt auf einer Rennstrecke mit einem Polizeiwagen im Hintergrund, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen, Zäunung und einem Fahrzeug auf der rechten Seite des Bildes.

Verfolgungsjagd in Atyrau: 18-Jähriger flieht ohne Führerschein – Mutter blockiert Polizei

Verfolgungsjagd in Atyrau: 18-Jähriger ohne Führerschein flieht vor der Polizei – Mutter behindert Ermittler

Ein 18-jähriger Fahrer ohne Führerschein löste am 28. März in Atyrau eine Verfolgungsjagd mit der Polizei aus. Sein Fluchtversuch endete mit Festnahmen – sowohl für ihn als auch für seine Mutter, die Beamte durch das Blockieren ihres Weges behinderte. Beide müssen nun mit Konsequenzen für ihr Verhalten während des Vorfalls rechnen.

Die Jagd begann, als Verkehrspolizisten den Jugendlichen am Steuer eines Lada Priora ohne gültige Fahrerlaubnis entdeckten. Statt anzuhalten, gab er Gas, um den Beamten zu entkommen. Daraufhin griff seine 57-jährige Mutter ein: Sie schloss die Tore vor den verfolgenden Streifenwagen und verzögerte so die Verfolgung.

Der Fahrer wurde kurz darauf gestellt und wegen zweier Verstöße angeklagt: Fahren ohne Führerschein sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt. Ein Gericht verurteilte ihn später zu zehn Tagen Verwaltungsarrest. Auch seine Mutter wurde wegen Behinderung der Polizeiarbeit zur Verantwortung gezogen und muss mit einer verwaltungsrechtlichen Strafe rechnen.

Separat erhielt der Halter des Fahrzeugs – der Bruder des Fahrers – eine Strafe, weil er einer Person ohne Führerschein die Nutzung seines Autos ermöglicht hatte. Zudem schickten die Behörden eine offizielle Mitteilung an die Bildungseinrichtung des Jugendlichen und forderten präventive Maßnahmen als Reaktion auf den Vorfall.

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Der Fall führte zu verwaltungsrechtlichen Sanktionen gegen drei Personen. Während der Fahrer weiterhin in Haft sitzt, müssen sich seine Mutter und sein Bruder für ihre jeweilige Rolle verantworten. Die Verkehrspolizei hat zudem Kontakt mit der Schule des Täters aufgenommen, um das Fehlverhalten aufzuarbeiten.

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