14 March 2026, 07:05

Veronica Fusaro kämpft mit Alice gegen Gewalt an Frauen beim ESC 2026

Eine Frau in einem goldenen Kleid singt in ein Mikrofon vor einem blauen und schwarzen Hintergrund, mit ESC-Text unten.

Veronica Fusaro kämpft mit Alice gegen Gewalt an Frauen beim ESC 2026

Veronica Fusaro vertritt die Schweiz am Eurovision Song Contest 2026 in Wien

Die 28-jährige Sängerin aus Thun (BE) wird mit dem kraftvollen Pop-Rock-Balladen Alice antreten – ein Lied, das sich mit Gewalt gegen Frauen auseinandersetzt.

Bevor Fusaro ins ESC-Finale einzieht, muss sie sich zunächst in der zweiten Halbfinalrunde qualifizieren. Ein DJ und Eurovision-Experte aus Zürich zeigt sich überzeugt, dass sie dank starker Jury-Unterstützung problemlos weiterkommt. Die Wettquoten auf dem Fan-Portal Eurovisionworld sehen sie jedoch kurz nach Veröffentlichung des Songs nur auf Platz 17.

Alice erzählt die Geschichte einer Frau, die zum Schweigen gebracht und zum Objekt degradiert wird – ein Lied, das Opfer von Missbrauch eine Stimme geben soll. Die Kritik fällt gemischt aus: Während einige Fusaros Gesangslösung loben, fragen sich andere, ob das Rock-Genre beim Eurovision-Publikum ankommt. In den letzten fünf Jahren hat es kein ESC-Beitrag, der sich mit Gewalt gegen Frauen befasst, ins Finale geschafft.

Fusaro bringt mehr als ein Jahrzehnt Bühnenerfahrung mit: Mit über 500 Konzerten in verschiedenen Ländern ist sie mit Live-Auftritten bestens vertraut.

Sollte sie erfolgreich sein, wäre Alice der erste ESC-Beitrag der letzten Jahre, der sich mit Gewalt gegen Frauen beschäftigt und es ins Finale schafft. Der Erfolg hängt sowohl von den Jury-Stimmen als auch von der Zuschauerresonanz in der Halbfinalrunde ab.

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