Verwilderte Äcker in Magadan: 6.500 Hektar liegen brach und überlassen Unkraut
Hannah RichterVerwilderte Äcker in Magadan: 6.500 Hektar liegen brach und überlassen Unkraut
Ein kürzlich abgehaltenes Treffen hat Schwächen in der Bewirtschaftung der Ackerflächen der Region Magadan offenbart. Am 17. April 2026 trafen sich Vertreter der Behörden, um die Kontrollmaßnahmen der Jahre 2025 und des frühen Jahres 2026 zu bewerten. Die Region verfügt über mehr als 303.400 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, doch viele Parzellen liegen brach und sind von Unkraut überwuchert.
Die russische Aufsichtsbehörde für Veterinärwesen und Pflanzenschutz, Rosselchosnadsor, leitete die Gespräche mit lokalen Vertretern und konzentrierte sich dabei auf die kommunale Landkontrolle. Bei ihren Überprüfungen wurden 44 verwilderte Flächen mit einer Gesamtgröße von über 6.500 Hektar identifiziert. Das häufigste Problem war, dass Ackerland nicht bewirtschaftet wurde, sodass sich Unkraut ungehindert ausbreiten konnte.
Nur zwei Bezirke, Jagodninski und Chassynski, hatten präventive Maßnahmen ergriffen. Die Bezirke Tenkinski, Omsuktschanski und Srednekanski hingegen standen in der Kritik, weil sie ihre Aufsichtspflichten vernachlässigt hatten. Die Staatsanwaltschaft bestätigte diese Mängel in ihren Berichten.
Bis zum 30. April 2026 hatte Rosselchosnadsor vier offizielle Eingaben zu Versäumnissen bei der Landüberwachung erhalten. Eine davon richtete sich gegen den Stadtkreis Sewero-Ewenski, dem vorgeworfen wurde, keine angemessenen Regelungen zur Landkontrolle eingeführt zu haben.
Die Ergebnisse zeigen Lücken in der Überwachung der Ackerflächen der Region Magadan auf. Angesichts tausender verwilderter Hektar stehen die Behörden nun unter Druck, strengere Kontrollen durchzusetzen. Die Eingaben und die geäußerte Kritik deuten darauf hin, dass Änderungen in der Politik oder bei der Umsetzung der Vorschriften folgen könnten.






