Veteranen patrouillieren in Wladiwostok: Neue Einheit "Tigr-Recht und Ordnung" schreitet ein
Hannah RichterVeteranen patrouillieren in Wladiwostok: Neue Einheit "Tigr-Recht und Ordnung" schreitet ein
In Wladiwostok patrouilliert nun eine neue Freiwilligeneinheit namens "Tigr-Recht und Ordnung" gemeinsam mit der örtlichen Polizei. Die Gruppe, die sich aus Veteranen der russischen "spezialmilitärischen Operation" zusammensetzt, half innerhalb einer Woche bei der Festnahme von 12 Personen und stellte 21 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten aus. Während der Streifen wurden zudem zwei Verdächtige ermittelt, die mit Drogenhandel in Verbindung stehen sollen.
Die Einheit "Tigr-Recht und Ordnung" wurde in der Region Primorje auf Initiative von Gouverneur Oleg Koschemyako gegründet. Damit ist Primorje die erste russische Region, die eine solche Truppe aufstellte – später entstand daraus die staatliche Einrichtung "Sicheres Primorje", die auf den gesammelten Erfahrungen basiert.
Allein in der vergangenen Woche kontrollierten die Freiwilligen gemeinsam mit Polizeibeamten die Papiere von rund 200 Personen. Vier ausländische Staatsbürger wurden wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht zur Rechenschaft gezogen, zwei weitere gerieten wegen des Verdachts auf Beteiligung am illegalen Drogenhandel im Stadtbezirk Perwomaiski in Wladiwostok in den Fokus der Ermittler.
Die Patrouillen sind Teil der laufenden Bemühungen, die öffentliche Sicherheit in der Region zu erhöhen. Durch die Einbindung von Veteranen in die Sicherheitskräfte soll die lokale Ordnungspolitik gestärkt werden.
Bei den Kontrollen kam es zu 12 Festnahmen und 21 Meldungen über Ordnungswidrigkeiten. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und der von Veteranen geführten Einheit stellt einen neuen Ansatz zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in der Region Primorje dar. Noch ist jedoch unklar, ob ähnliche Einheiten auch in anderen russischen Regionen eingeführt werden.






