27 April 2026, 16:38

Vom teuren San Francisco ins günstige Singapur: Ein Neuanfang lohnt sich

Ein Plakatplan von Singapur und Malaysia, der ihre Grenzen, Städte, Flüsse und geografische Merkmale mit Textbezeichnungen zeigt.

Vom teuren San Francisco ins günstige Singapur: Ein Neuanfang lohnt sich

2020 verließ Nick Burns San Francisco, um in Singapur einen Neuanfang zu wagen. Die steigenden Lebenshaltungskosten und wachsende Sicherheitsbedenken trieben ihn zur Umsiedlung, wo er nun ein günstigeres Leben und einen völlig anderen Lebensstil genießt. Der Umzug hat sowohl seine Finanzen als auch seinen Alltag auf unerwartete Weise verändert.

Burns, heute 35 Jahre alt, lernte Singapur erstmals während seines Dienstes bei der US-Marine kennen. Die sauberen Straßen und das effiziente öffentliche Verkehrssystem hinterließen bei ihm einen bleibenden Eindruck. Jahre später, frustriert von den hohen Ausgaben in San Francisco, beschloss er, den Schritt zu wagen.

In San Francisco hatte er für seine Zweizimmerwohnung monatlich 5.728 US-Dollar (etwa 4.873 Euro) bezahlt – inklusive 300 Dollar für einen reservierten Parkplatz. In Singapur besitzt er nun eine Vierzimmer-Wohnung im öffentlichen Wohnungsbau, die er für 1,01 Millionen Singapur-Dollar (rund 675.000 Euro) erwarb. Seine monatliche Hypothekenrate liegt bei etwa 3.520 Singapur-Dollar (etwa 2.353 Euro) – deutlich weniger als seine frühere Miete.

Sein Einkommen ist seit dem Umzug zwar gesunken, doch auch seine Steuerlast. 2019 hatte er in Kalifornien noch 41.200 Dollar Steuern gezahlt. Im vergangenen Jahr belief sich seine Steuerrechnung in Singapur auf etwa 13.300 Singapur-Dollar – ein Bruchteil des vorherigen Betrags. Auch der Alltag ist günstiger geworden: Günstigere Mahlzeiten und Transportkosten senken seine Ausgaben zusätzlich.

Auch die Work-Life-Balance hat sich verbessert. Ein hybrides Arbeitsmodell und kürzere Arbeitswege sparen ihm wöchentlich mehrere Stunden. Die Veränderung verschafft ihm mehr Zeit für persönliche Interessen und weniger Stress durch lange Pendelzeiten.

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Bis Dezember 2023 hatte Burns einen weiteren großen Schritt gewagt: Er beantragte die singapurische Staatsbürgerschaft und ist bereit, seinen US-Pass aufzugeben, falls der Antrag genehmigt wird.

Der Umzug nach Singapur hat Burns' finanzielle Situation und seinen Alltag grundlegend verändert. Geringere Wohnkosten, niedrigere Steuern und ein effizienterer Tagesablauf machen die Entscheidung für ihn lohnenswert. Sollte sein Antrag auf Einbürgerung erfolgreich sein, wird er sein neues Zuhause dauerhaft annehmen.

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