VSG Altglienicke zieht nach Brandenburg – weil Berlin kein Stadion bietet
Emil LangeVSG Altglienicke zieht nach Brandenburg – weil Berlin kein Stadion bietet
VSG Altglienicke wird seine Heimspiele in der nächsten Saison in Brandenburg austragen, nachdem es dem Verein nicht gelang, ein geeignetes Stadion in Berlin zu finden. Die eigene Spielstätte des Clubs erfüllte nicht die Anforderungen der Regionalliga, weshalb man in die Spree-Arena im Friesen-Stadion nach Fürstenwalde ausweichen muss.
Im Jahr 2020 waren 4,3 Millionen Euro für die Modernisierung des Stadions von VSG Altglienicke nach Regionalliga-Standard bewilligt worden. Die geplanten Umbauten wurden jedoch nie umgesetzt, sodass dem Verein nun eine konforme Spielstätte fehlt.
Torsten Mattuschka, sportlicher Berater des Clubs, bestätigte, dass kein Stadion in Berlin die notwendigen Kriterien erfülle. Er kritisierte dabei die mangelnde Unterstützung durch die Stadt und hob im Gegensatz dazu die gute Zusammenarbeit mit Brandenburg hervor.
Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten eines Umzugs nach Fürstenwalde, wo die Spree-Arena bereits alle Ligavorgaben erfüllt. Mattuschka bedankte sich bei Brandenburg, der Stadt Fürstenwalde und Union Fürstenwalde für die Hilfe bei der Umsetzung des Wechsels.
In der kommenden Saison wird der Verein alle seine Heimspiele in der Spree-Arena Fürstenwalde bestreiten. Ohne eine passende Spielstätte in Berlin sichert der Umzug VSG Altglienicke die Teilnahme an der Regionalliga. Der Schritt folgt auf Jahre vergeblicher Sanierungspläne und begrenzter lokaler Unterstützung.






