Wie Unternehmen mit KI, Big Data und Web3 die digitale Zukunft gestalten
Mila VoigtWie Unternehmen mit KI, Big Data und Web3 die digitale Zukunft gestalten
Endava veröffentlicht aktuellen Bericht zu aufstrebenden Technologien – wie Unternehmen digitale Innovationen nutzen
Die neueste Studie von Endava, der Emerging Technologies Report, untersucht, wie sich Unternehmen an neue digitale Entwicklungen anpassen. Die Ergebnisse zeigen eine Verschiebung der Prioritäten: Statt Trends hinterherzujagen, konzentrieren sich Firmen zunehmend auf praxisnahe Anwendungen mit konkretem Nutzen.
Die Erkenntnisse kommen zu einer Zeit, in der wirtschaftliche Unsicherheit Unternehmen zwingt, ihre Investitionen besonders sorgfältig zu planen. Wie der Bericht zeigt, distanzieren sich viele Firmen von hypegetriebenen Entscheidungen. Stattdessen setzen sie auf Technologien mit klar messbaren Vorteilen. Big Data (75 %), präskriptive Analysen (72 %) und KI-gestützte Automatisierung (71 %) gelten als die strategisch wichtigsten Werkzeuge für zukünftiges Wachstum.
Ein beträchtlicher Teil der Unternehmen – 33 % – plant die Einführung digitaler Ökosysteme und Mikroservices. Bereits 27 % verfügen über eine Web3-Strategie, weitere 30 % entwickeln diese aktiv. Daten des Bitkom aus dem Jahr 2023 unterstreichen diesen Trend: 59 % der deutschen Unternehmen wollen Blockchain innerhalb der nächsten zwei Jahre einsetzen. Vorreiter ist der Finanzsektor, gefolgt von Lieferkettenanwendungen und IoT-Lösungen im Rahmen von Industrie 4.0.
Doch nicht alle neuen Technologien stoßen auf Begeisterung. Das Metaverse etwa wird skeptisch betrachtet: 30 % der Unternehmen haben keine Pläne für eine Integration, die Hälfte hält es schlicht für irrelevant. Der Bericht führt dies auf mangelndes Verständnis zurück – viele Firmen erkennen schlicht keinen praktischen Mehrwert.
Endava betont, dass sich das Verhältnis zwischen Mensch und Technologie wandelt. Durch den Fokus auf zukunftsfähige Innovationen unterstützt das Unternehmen Firmen dabei, die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Die Studie macht deutlich: Unternehmen setzen zunehmend auf Technologien, die greifbare Ergebnisse liefern. Investitionen fließen gezielt in Bereiche wie KI, Big Data und Web3, wo konkrete Anwendungsmöglichkeiten erkennbar sind. Dieser vorsichtige, aber strategische Ansatz spiegelt den Spagat wider, den viele Unternehmen heute gehen müssen – zwischen Innovation und finanzieller Vorsicht in einer unsicheren Wirtschaftslage.






