Wien setzt auf maximale Sicherheit beim Eurovision Song Contest 2024
Österreich verschärft Sicherheitsvorkehrungen vor dem Eurovision Song Contest Mitte Mai. Vor dem Großereignis in der Wiener Rathaushalle, wo das Festival stattfinden wird, haben die Behörden mit strengen Kontrollen aller Lieferungen und Personen begonnen. Über 15.000 Menschen werden vor Beginn des Wettbewerbs überprüft.
Zollbeamte durchsuchen jede Kiste, jedes Paket und jeden Rucksack, das bzw. der am Veranstaltungsort eintrifft. Ein spezielles Scan-Fahrzeug kommt zum Einsatz, um Lieferungen zu kontrollieren, wie Barbara Eibinger-Miedl, Staatssekretärin im Finanzministerium, bestätigte. Zwei Lkw mit offenen Ladeflächen, beladen mit Bühnentechnik, wurden vor dem Rathaus gesichtet, während die Vorbereitungen weiterlaufen.
In den kommenden Wochen werden 3.500 Tonnen Material für den Aufbau der Eurovision-Bühne angeliefert. Gleichzeitig überprüft die Finanzpolizei täglich alle Arbeiter, die die Baustelle betreten, wie Dieter Csefan, stellvertretender Landespolizeidirektor, mitteilte. Bisher wurde etwa ein Viertel der insgesamt 15.000 erforderlichen Kontrollen durchgeführt.
Während der Eröffnungsfeier wird der gesamte Bereich um den Rathausplatz einschließlich der Ringstraße abgesperrt. Innenminister Gerhard Karner zeigte sich zuversichtlich, dass die Veranstaltung reibungslos und sicher verlaufen wird.
Die Maßnahmen sollen ein sicheres Umfeld für den Wettbewerb gewährleisten. Angesichts Tausender Mitarbeiter und Tonnen an Equipment lassen die Behörden nichts dem Zufall über. Das Event beginnt Mitte Mai unter strenger Aufsicht.






