Wiens Stadtpark trauert um seine verschwundenen Pfauen – was wurde aus ihnen?
Hannah RichterWiens Stadtpark trauert um seine verschwundenen Pfauen – was wurde aus ihnen?
Wiens Stadtpark beherbergte einst ein Paar Pfauen – doch seit den frühen 2000er-Jahren sind die prächtigen Vögel verschwunden. Bis dahin galten die beiden Tiere als markantes Merkmal des Parks. Seit ihrem Verschwinden wurden keine neuen Pfauen angesiedelt.
Jahrzehntelang lebten im Stadtpark zwei Pfauen. Einer von ihnen starb Anfang der 2000er-Jahre, sodass nur noch ein einziges Tier übrig blieb. Der überlebende Pfau wurde später an einen unbekannten Ort gebracht – sein weiteres Schicksal ist bis heute ungeklärt.
Nach dem Verschwinden der Vögel gab es Überlegungen, stattdessen Schildkröten im Park anzusiedeln. Doch es gab Bedenken, ob die Tiere die kalten Wiener Winter überstehen würden. 2011 forderte die FPÖ die Rückkehr der Pfauen, doch die Stadtverwaltung lehnte den Vorschlag ab.
Seit dem Verschwinden des ursprünglichen Paares unternahm niemand mehr den Versuch, neue Pfauen im Stadtpark anzusiedeln.
Seit über zwei Jahrzehnten ist der Stadtpark nun ohne Pfauen. Die früheren Pläne für Ersatz – etwa mit Schildkröten – wurden nie umgesetzt. Damit ist die lange Tradition, Pfauen im Park zu halten, endgültig Geschichte.






