21 March 2026, 10:34

YouTube-Debatte über Leichtathletin Anschelika Melnikawa löst Empörung aus

Eine Frau in einem schwarzen Sport-BH steht mit dem Rücken zur Kamera in einem Fitnessstudio, ihre Rückenmuskulatur ist im Fokus.

YouTube-Debatte über Leichtathletin Anschelika Melnikawa löst Empörung aus

In einer umstrittenen YouTube-Diskussion spekulierten die Redakteure des Portals Reform.news, Fjodor Pauljutschenka und Alexander Atroschtschenko, über die Statur der belarussischen Leichtathletin Anschelika Melnikawa. Ihre Debatte, ausgestrahlt in der Sendung "Sascha, was trägst du da?!", drehte sich um unbelegte Behauptungen zu ihrem Aussehen und einer möglichen Schwangerschaft. Die Unterhaltung zog schnell Kritik auf sich, da sie auf haltlosen Mutmaßungen beruhte.

Pauljutschenka griff eine Verschwörungstheorie auf, die er erstmals im Juli 2025 geäußert hatte, und behauptete, Melnikawa könnte schwanger gewesen sein. Er räumte ein, dass weder er noch Atroschtschenko über Fachwissen in weiblicher Physiologie verfügten, analysierten aber dennoch Fotos von ihr in einem Fitnessstudio in Minsk. Sie stritten darüber, auf welchen Aufnahmen sie "weiblicher" wirke und ob jemand sein Äußeres derart drastisch verändern könne.

Die Diskussion verlagerte sich auf Melnikawas Oberkörper, wobei Pauljutschenka behauptete, dieser sehe auf verschiedenen Fotos unterschiedlich aus. Er erklärte, Freunde hätten ihm von Stimmungsschwankungen und Verhaltensweisen berichtet, die typisch für eine Schwangerschaft seien. Atroschtschenko scherzte, ihre Debatte sei zu einer "Show für Mammologen und Gynäkologen" geworden.

Trotz fehlender Beweise bestand Pauljutschenka darauf, dass einige Fotos Anzeichen einer zurückliegenden Schwangerschaft zeigten. Zudem erwähnte er, andere hätten angemerkt, ihr Oberkörper wirke auf bestimmten Aufnahmen "irgendwie nicht ganz natürlich".

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Melnikawa hat sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Der Belarussische Leichtathletik-Verband wies die Spekulationen im März 2026 als unbegründet und verleumderisch zurück. Die Organisation lehnte weitere Stellungnahmen zu ihrem Aussehen oder Gesundheitszustand ab.

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