29 April 2026, 00:10

Zuckersteuer kommt 2025 – trotz früherer CDU-Ablehnung gegen Haushaltsloch

Alte deutsche Banknote mit einer Fabriklustration mit Text, Zahlen und Bilder von Gebäuden, Bäumen und Rauch.

Zuckersteuer kommt 2025 – trotz früherer CDU-Ablehnung gegen Haushaltsloch

Die deutsche Regierung plant die Erhöhung von Steuern auf mehrere Produkte, um das Haushaltsdefizit zu bekämpfen. Zu den neuen Maßnahmen gehört die Einführung einer Zuckerabgabe ab kommendem Jahr – trotz früherer Ablehnung durch die CDU. Der Schritt folgt Empfehlungen, die Belastung für die Krankenkassen zu verringern und die Ausgaben zu senken.

Ein Ausschuss hatte eine gestaffelte Steuer auf zuckerhaltige Getränke wie Cola und Limonaden vorgeschlagen – eine von 66 Sparmaßnahmen. Großbritannien erhebt bereits eine ähnliche Abgabe, die im vergangenen Jahr 377 Millionen Euro einbrachte. Die CDU hatte eine Zuckersteuer noch auf ihrem Parteitag im Februar abgelehnt, stimmt dem Vorhaben nun aber zu.

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Ziel der Regierung ist es, die Finanzierungslücke weiter zu schließen, die bereits auf unter 30 Milliarden Euro mehr als halbiert werden konnte. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erwartet durch die neuen Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 20 Milliarden Euro. Neben der Zuckerabgabe sind auch höhere Steuern auf Tabak, Alkohol und Plastik geplant.

Das Haushaltsdefizit für 2027 gilt als bereinigt, für 2028 bleibt jedoch noch eine Deckungslücke. Um diese zu schließen, wird die regierende Koalition aus SPD und CDU zudem staatliche Finanzhilfen und Subventionen kürzen.

Die Zuckerabgabe und weitere Steuererhöhungen treten im nächsten Jahr in Kraft. Die Änderungen sollen das Haushaltsdefizit verringern und die Finanzierung der Krankenversicherungen stärken. Die Regierung strebt an, die Staatsfinanzen zu stabilisieren und gleichzeitig unnötige Ausgaben zu streichen.

Quelle