Zukunft der Städte: Wie KI, Nachhaltigkeit und Netzwerke die Stadtentwicklung verändern
Hannah RichterZukunft der Städte: Wie KI, Nachhaltigkeit und Netzwerke die Stadtentwicklung verändern
Kürzliches Forum bringt Expert:innen, Behördenvertreter:innen und Forscher:innen zusammen, um zentrale Herausforderungen der Stadtentwicklung zu diskutieren
Auf der Veranstaltung wurden Themen von künstlicher Intelligenz in der Kommunalverwaltung über nachhaltige Stadtplanung bis hin zu klimafreundlichem Verkehr behandelt. Regierungspräsident Andreas Bothe eröffnete die Zusammenkunft mit einem Rückblick auf die erfolgreichen Wahlen des Vorjahres und dankte den Teilnehmenden für ihr Engagement.
Den Auftakt des Forums bildete eine Begrüßung durch Andreas Bothe, der die Teilnehmer:innen für ihr Engagement lobte. Er betonte die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Dialogs, um die städtischen Herausforderungen wirksam anzugehen.
Professorin Dr. Karin Küffmann gab mit ihrem Eröffnungsvortrag Die Städte der Zukunft den Ton an. In ihrer Rede skizzierte sie aufkommende Trends in der Stadtplanung und die Rolle von Innovation bei der Gestaltung lebenswerter Gemeinden.
In einem Workshop stand künstliche Intelligenz im Mittelpunkt: Hier wurde erörtert, wie Kommunen KI-Tools einführen können und welche Schritte für die Umsetzung notwendig sind. Eine weitere Session widmete sich Mobilitätslösungen, wobei klimafreundlicher Verkehr und Fördermöglichkeiten für lokale Projekte diskutiert wurden. Ein dritter Workshop behandelte Kultur und Sport und lotete Wege aus, um finanzielle Unterstützung für gemeindenahe Initiativen zu sichern.
Die Stadtentwicklung selbst stand im Fokus einer separaten Sitzung, in der Strategien zur Belebung von Innenstädten und zum nachhaltigen Wohnungsbau debattiert wurden. Zudem zielte das Forum darauf ab, berufliche Netzwerke zu stärken und Fachwissen über verschiedene Sektoren hinweg auszutauschen.
In den vergangenen fünf Jahren hat sich die FH Münster zu einer führenden Institution in der nachhaltigen Stadtforschung entwickelt. Seit 2021 hat die Hochschule ihre Förderung ausgeweitet, interdisziplinäre Programme ins Leben gerufen und Partnerschaften mit lokalen Behörden aufgebaut. Zu den zentralen Projekten zählen Stadt der Zukunft Münster (2022), das sich mit klimaresilienter Planung unter Einbindung städtischer Akteur:innen befasst, sowie der Forschungsverbund Nachhaltige Quartiere (2023), der Modelle für grüne Infrastruktur entwickelt. 2024 führte die Hochschule zudem den Masterstudiengang Nachhaltige Stadtentwicklung ein, der akademisches Lernen mit praxisnahen Kommunalprojekten verbindet.
Zum Abschluss der Veranstaltung unterstrich Bothe erneut den Wert von Zusammenarbeit und regelmäßigem Austausch. Die Teilnehmenden verließen das Forum mit aktualisierten Strategien für städtische Herausforderungen – von der digitalen Transformation bis zum nachhaltigen Wachstum. Die Ergebnisse der Konferenz sollen künftige Projekte in Kommunen der gesamten Region prägen.
URBAN.KI als Innovator des Jahres 2025 für Smart City-Lösungen ausgezeichnet
Die URBAN.KI-Initiative, die in Prof. Dr. Karin Küffmanns Forum-Präsentation hervorgehoben wurde, wurde für die Entwicklung von praktischen KI-Lösungen im Städtebau mit dem Innovator des Jahres 2025 ausgezeichnet. Wichtige Bereiche sind:
- Klimaschutz, Energieeffizienz und digitale Verwaltung
- Partnerschaften mit Institutionen wie der Westfälischen Hochschule und dem Fraunhofer FOKUS
- Prototypen für kommunale Mobilität und klimaresiliente Infrastruktur Diese Auszeichnung unterstreicht regionale Bemühungen, KI mit nachhaltiger Stadtentwicklung in Einklang zu bringen, wie es auf dem jüngsten Forum in Münster diskutiert wurde.





