23 March 2026, 19:10

Zürichs Kriminalitätsstatistik 2025: Rückgang um 5 % – doch häusliche Gewalt bleibt Problem

Detailierte Papierkarte von Zürich, Schweiz, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten mit handgeschriebener Schrift.

Zürichs Kriminalitätsstatistik 2025: Rückgang um 5 % – doch häusliche Gewalt bleibt Problem

Zürich verzeichnete 2025 einen deutlichen Rückgang der Kriminalität, wobei die Gesamtzahl der Straftaten um 5 % sank. Dieser Rückgang überstieg den schweizerischen Durchschnitt von 1,5 % und machte das Jahr zu einem der sichersten der jüngeren Stadtgeschichte. Die Behörden führten den Erfolg unter anderem auf langfristige Präventionsmaßnahmen und gezielte Polizeistrategien zurück.

Die Jugendkriminalität erreichte ihren tiefsten Stand seit 2018 und ging bis Jahresende um 10 % zurück. Die Zürcher Kantonspolizei hatte seit 2018 ihre Präventionsprogramme ausgebaut, darunter mehr Jugendkontaktbeamte und eine stärkere Einbindung der Gemeinschaft. Allerdings sind einige operative Details dieser Maßnahmen in offiziellen Unterlagen nur lückenhaft dokumentiert.

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Auch Telefonbetrug ging stark zurück – die Zahl der erfolgreichen Fälle brach um 60 % ein. Die Cyberkriminalität sank um 2,5 %, was die verstärkten Bemühungen zur Bekämpfung digitaler Betrugsdelikte widerspiegelt. Gleichzeitig beschlagnahmten Beamte im Laufe des Jahres über 1.400 Messer und andere scharfe Gegenstände, was die anhaltenden Bedenken hinsichtlich waffenbezogener Vorfälle unterstreicht.

Häusliche Konflikte hielten die Polizei weiterhin in Atem: Täglich gingen zwischen 21 und 22 Notrufe ein. Bis Ende 2025 bearbeiteten die Beamten 7.880 Meldungen im Zusammenhang mit Familienstreitigkeiten – ein Beleg dafür, dass solche Fälle trotz des allgemeinen Kriminalitätsrückgangs eine beständige Herausforderung bleiben.

Die Zahlen von 2025 bestätigen einen abwärtsgerichteten Trend in mehreren Deliktbereichen Zürchs. Präventionsprogramme, schärfere Vorgehensweisen gegen Betrug und Waffenbeschlagnahmungen trugen maßgeblich zu den Fortschritten bei. Doch die unvermindert hohe Zahl an Einsätzen bei häuslichen Auseinandersetzungen zeigt, dass einige Bereiche weiterhin gezielte Aufmerksamkeit der lokalen Behörden erfordern.

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