A6-Sanierung zwischen Gesigen und Spiez startet mit 200-Millionen-Projekt und zweijährigen Bauarbeiten
Lina SeidelA6-Sanierung zwischen Gesigen und Spiez startet mit 200-Millionen-Projekt und zweijährigen Bauarbeiten
Große Sanierung der A6 zwischen Gesigen und Spiez gestartet – zweite Phase des langfristigen Ausbaus
Die umfangreichen Bauarbeiten an der Autobahn A6 zwischen Gesigen und Spiez haben begonnen und markieren die zweite Phase einer langfristigen Modernisierungsoffensive. Das Bundesamt für Straßen (ASTRA) leitet das Projekt, zu dem unter anderem die Erneuerung des Mittelstreifens und der Anschlussstelle Simmental gehören. Die Arbeiten sollen zwei Jahre dauern und werden mit einem Budget von 200 Millionen Schweizer Franken vollständig aus dem Nationalstraßen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) finanziert.
Die Bauarbeiten starteten im Februar 2026 mit der Verbreiterung des Standstreifens. Im nächsten Schritt folgen die Sanierung des Mittelstreifens sowie die Erneuerung der Fahrbahndecke in beiden Richtungen – Richtung Thun und Spiez.
Auch die Anschlussstelle Simmental wird grundlegend umgebaut. Bereits begonnen haben Arbeiten außerhalb der aktiven Verkehrsbereiche, während Anpassungen der Verkehrsführung ab Anfang März in Kraft treten. Während der gesamten Bauzeit bleiben in beiden Richtungen jeweils zwei Fahrspuren geöffnet, wenn auch mit unvermeidlichen Einschränkungen.
Diese Phase knüpft an vorherige Ausbaumaßnahmen zwischen Thun-Süd und Spiez an und ist Teil eines umfassenden Erneuerungsplans für den gesamten A6-Abschnitt. Die aktuellen Arbeiten bauen auf früheren Modernisierungsbemühungen auf, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Autobahn langfristig zu verbessern.
Das 200-Millionen-Projekt läuft bis Anfang 2028 und wird über den Nationalstraßen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds finanziert. Obwohl der Verkehr während der Bauzeit fließen wird, müssen Autofahrer mit zeitweiligen Verzögerungen und Umleitungen rechnen. Ziel der Sanierung ist es, die Haltbarkeit und Kapazität der Autobahn für die kommenden Jahre deutlich zu erhöhen.






