18 March 2026, 18:30

Winterspiele 2026: Schweizer Athleten zwischen Triumph und Tragik in Mailand

Ein Magazin-Cover mit der Aufschrift "Sporttime Magazine - März 1996", das Bilder von Menschen beim Skifahren und Snowboarden zeigt, zusammen mit Text und Logos.

Winterspiele 2026: Schweizer Athleten zwischen Triumph und Tragik in Mailand

Die Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo sahen Schweizer Athleten in 16 Disziplinen antreten, wobei 175 Teilnehmer um Medaillen kämpften. Prominente Namen wie Marco Odermatt, Mathilde Gremaud und Fanny Smith führten das Team vom 6. bis 22. Februar an. Gleichzeitig sorgten dramatische Momente im Snowboard, Ski und Eisschnelllauf für Spannung.

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft zog nach einer starken Leistung ins Viertelfinale ein. Ihr nächstes Spiel gegen Finnland war für Samstag um 21:10 Uhr angesetzt.

Im Skicross hatte Kalle Koblet einen schlechten Start, während Alessandro Hämmerle und Eliot Grondin um den Spitzenplatz kämpften. Bei dem Rennen kam es zu einem spektakulären Sturz, als die chinesische Fahrerinnen Jiayu Liu in der Luft die Kante fing und mit dem Kopf voran in den Schnee stürzte.

Der niederländische Eisschnellläufer Joep Wennemars erlebte im 1.000-Meter-Rennen eine Enttäuschung: Er wurde disqualifiziert, nachdem Chinas Ziwen Lian ihn bei einem Spurwechsel vom Kurs gedrängt hatte. Im Snowboard gingen Jonas Hasler, David Hablützel, Mischa Zürcher und Jan Scherrer im Halfpipe-Finale an den Start.

Die Schweizer Skilangläuferinnen zeigten im 10-Kilometer-Klassikrennen gemischte Ergebnisse. Nadja Kälin belegte Platz 14, dicht gefolgt von Nadine Fähndrich auf Rang 16. Gold ging an die Schwedin Frida Karlsson, während die US-Amerikanerin Jessie Diggins Bronze holte. Die Bulgarin Lora Hristova überraschte mit einem unerwarteten Bronzeerfolg und schlug dabei sogar die Gesamt-Weltcup-Siegerin.

Im Curling unterlag das Schweizer Team den USA mit 3:8. Die alpine Skifahrerin Jasmine Flury zog sich unterdessen eine Knieverletzung zu – einen Teilriss des Innenbands sowie eine Knochenprellung am Schienbein –, die sie für mehrere Wochen außer Gefecht setzt.

Die Schweizer Delegation präsentierte in zahlreichen Wettbewerben ihr Können, doch Verletzungen und Rückschläge beeinträchtigten einige Leistungen. Mit dem Abschluss der Olympischen Spiele richtet sich der Fokus der Athleten nun auf die Erholung und künftige Wettkämpfe. Die nächsten Winterspiele finden in vier Jahren statt.

AKTUALISIERUNG

Swiss Men's Curling Team Secures Bronze in Thrilling Comeback

The Swiss men's curling team turned heartbreak into triumph with a dominant 9:1 victory over Norway in the bronze medal game. This secured their 17th medal at the 2026 Winter Games:

  • The quartet of Yannick Schwaller, Benoît Schwarz-van Berkel, Sven Michel, and Pablo Lachat-Couchepin claimed Switzerland's first curling medal since 2018.
  • Their 9-0 round-robin record and 10:4 win over Norway earlier in the tournament set the stage for this historic achievement.
  • The bronze medal capped a remarkable redemption arc after their semifinal loss to Great Britain.

Lesen Sie auch:

Quelle