Brandenburgs Machtwechsel: CDU kehrt mit Bretz und Eichelbaum an die Regierung zurück
Emil LangeSteeven Bretz neuer CDU-Fraktionsvorsitzender in Brandenburg - Brandenburgs Machtwechsel: CDU kehrt mit Bretz und Eichelbaum an die Regierung zurück
Brandenburgs politische Landschaft schlägt neuen Kurs ein: Rot-Schwarz-Koalition seit März 2026
Nach Jahren sozialdemokratisch geführter Bündnisse kehrt die CDU in Brandenburg an die Regierung zurück – mit personellen Wechseln in Schlüsselpositionen. An der Spitze der CDU-Fraktion stehen nun zwei neue Gesichter: Steeven Bretz als Fraktionsvorsitzender und Danny Eichelbaum als Parlamentarischer Geschäftsführer.
Die CDU-Landesgruppe wählte den 50-jährigen Finanzexperten Steeven Bretz mit elf von zwölf Stimmen zum neuen Fraktionschef. Seit 2009 vertritt er die Partei im Brandenburger Landtag.
Als Parlamentarischer Geschäftsführer wurde Danny Eichelbaum einstimmig mit allen zwölf Stimmen bestätigt.
Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU brachte eine Umbildung des Kabinetts mit sich. Dietmar Woidke (SPD) bleibt zwar Ministerpräsident, doch mehrere Ressorts erhalten neue Verantwortliche: Jan Redmann (CDU) übernimmt das Innenministerium und wird zugleich Stellvertreter des Ministerpräsidenten. Weitere Neuzugänge sind René Wilke (SPD) für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Daniel Keller (SPD) für Finanzen sowie Robert Crumbach (SPD) für Infrastruktur. Drei bisherige Minister schieden komplett aus der Regierung aus, während andere – wie Manja Schüle (SPD) – ihre Ämter in den Bereichen Wissenschaft und Kultur behielten.
Bisher wurden Brandenburgs Regierungen meist von der SPD angeführt, oft in Kooperation mit den Grünen oder der Linken. Der aktuelle Machtwechsel markiert die Rückkehr der CDU in die Regierungsverantwortung nach langer Abstinenz.
Die neue Koalition vereint bewährte und frische Kräfte. Mit Bretz und Eichelbaum an der Spitze der CDU-Fraktion trägt die Partei nun Mitverantwortung für die Landesregierung. Die personellen Veränderungen spiegeln einen tiefgreifenden Wandel wider – nach Jahren sozialdemokratischer Vorherrschaft.






