Brumbies drehen 17-Punkte-Rückstand und feiern spektakulären Sieg gegen Chiefs
Emil LangeBrumbies drehen 17-Punkte-Rückstand und feiern spektakulären Sieg gegen Chiefs
Die ACT Brumbies feierten ein spektakuläres Comeback in den letzten Spielminuten und besiegten die Chiefs mit 33:24 im GIO-Stadion. Der Sieg markierte einen besonderen Abend für James Slipper, der mit seinem Einsatz den Rekord für die meisten Spiele in der Super-Rugby-Geschichte brach.
Obwohl die Brumbies nach 17 Punkten Rückstand und weniger als 25 Minuten auf der Uhr lagen, gelang ihnen mit drei schnellen Versuchen in Folge noch der Turnaround.
Die Gastgeber begannen stark: Hudson Creighton erzielte bereits in der vierten Minute den ersten Versuch. Doch die Chiefs konterten durch Liam Coombes-Fabling, der zweimal traf und seiner Mannschaft zur 17:7-Führung zur Halbzeit verhalf.
Damian McKenzie baute die Führung der Chiefs in der 56. Minute mit einem weiteren Versuch auf 24:7 aus. Die Gäste schienen das Spiel unter Kontrolle zu haben und drohten, Slippers Rekordspiel zu verderben – es war der 203. Super-Rugby-Auftritt des Pfeilers, womit er Wyatt Crockett überholte.
Doch die Brumbies kämpften sich im letzten Spielviertel zurück. Kapitän Ryan Lonergan und Charlie Cale verkürzten mit ihren Versuchen den Rückstand. Dann, in der 79. Minute, gelang Corey Toole der entscheidende Versuch zum 33:24-Endstand. Trainer Stephen Larkham lobte später die mentale Stärke seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit und das gewonnene Selbstvertrauen durch diesen Erfolg.
Der Sieg hatte für die Brumbies noch eine besondere Bedeutung: Im vergangenen Jahr waren sie im Halbfinale deutlich gegen die Chiefs gescheitert. Den sechsfachen Super-Rugby-Meistern (2012, 2013, 2017, 2019, 2022, 2024) gelang diesmal in Canberra keine Revanche.
Mit ihrem späten Aufbäumen sicherten sich die Brumbies einen denkwürdigen Sieg, der Slippers historischen 203. Einsatz sogar in den Hintergrund rücken ließ. Der Erfolg gibt der Mannschaft zusätzlichen Auftrieb für die kommenden Spiele. Die Chiefs hingegen verlassen Canberra nach einem starken Saisonstart mit ihrer ersten Niederlage.






