18 March 2026, 01:17

Carbon Public Market in Cebu: Streit um Joint-Venture-Vertrag eskaliert erneut

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen, einem Gehweg, Strommasten, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einem Gebäude mit der Aufschrift "Capas Public Market" im Vordergrund.

Carbon Public Market in Cebu: Streit um Joint-Venture-Vertrag eskaliert erneut

Bedenken zum Joint-Venture-Abkommen des Carbon Public Market in Cebu City flammen erneut auf

In Cebu City mehren sich erneut die Vorbehalte gegen das Joint-Venture-Abkommen (JVA) für den Carbon Public Market. Stadtrat Sisinio Andales und Marktverkäufer stellen dessen Umsetzung infrage und verweisen auf unklare Vertragsbedingungen sowie mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei der Mietgelderhebung.

Das im Jahr 2019 geschlossene Public-Private-Partnership-Projekt (PPP) im Volumen von umgerechnet rund 1,18 Milliarden Philippinischen Peso steht weiterhin in der Kritik, da Streitigkeiten über Mietanpassungen und die Verwaltung der Marktstände anhalten.

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Das JVA zwischen der Stadt Cebu und der Megawide Construction Corp. wurde 2019 für die Sanierung und den Betrieb des Marktes unterzeichnet. Doch öffentliche Unterlagen, die die genauen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen des Abkommens darlegen, fehlen. Händler und Stadtvertreter haben wiederholt Bedenken zu den Mietbedingungen geäußert – bisher ohne bestätigte Änderungen, wie es zu Beginn des Jahres 2026 heißt.

Stadtrat Andales wies auf mögliche Widersprüche in den Angaben des Entwicklers zur Mietgelderhebung hin. Es gibt Vorwürfe, wonach nicht autorisierte Gebühren von Personen eingezogen wurden, die mit Megawide über dessen Tochtergesellschaft Cebu2World Development Inc. in Verbindung stehen. Das Unternehmen betont zwar, es stehe einer Überprüfung des JVA offen gegenüber, treibt die Bauarbeiten jedoch wie geplant voran.

Unterdessen weigern sich einige Anwohner im Stadtteil Sitio Bato, trotz der Umbaumaßnahmen umzusiedeln. Händlerverbände lehnen das JVA weiterhin ab und fürchten jährliche Mieterhöhungen von bis zu drei Prozent, wie sie das Abkommen vorsieht. Andales kündigte an, in den kommenden Wochen einen Antrag einreichen zu wollen, der eine offizielle Prüfung der Vertragsbedingungen fordert.

Megawide hält daran fest, die Bauarbeiten gemäß der ursprünglichen Vereinbarung mit der Stadt fortzusetzen. Angesichts der anhaltenden Konflikte und unklaren Dokumentation zeigt sich jedoch keine Entspannung zwischen Händlern, Stadtvertretern und dem Entwickler.

Die Neugestaltung des Carbon Public Market bleibt aufgrund der ungelösten Streitigkeiten um das JVA blockiert. Ohne bestätigte Anpassungen der Mietbedingungen oder transparente öffentliche Unterlagen sehen sich Händler und Anwohner weiterhin mit Unsicherheit konfrontiert. Der geplante Antrag von Andales könnte mehr Transparenz bei der Umsetzung des Abkommens erzwingen.

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