Feuerwache Charlottenburg-Nord glänzt nach dreijähriger Öko-Sanierung als Berliner Vorbild
Mila VoigtFeuerwache Charlottenburg-Nord glänzt nach dreijähriger Öko-Sanierung als Berliner Vorbild
Sanierung der Feuerwache Charlottenburg-Nord in Berlin nach fast drei Jahren abgeschlossen
Die Sanierung der Feuerwache Charlottenburg-Nord in Berlin ist nach knapp drei Jahren abgeschlossen. Das Projekt kostete rund 13,1 Millionen Euro und umfasste umfangreiche Modernisierungen des 1965 errichteten Gebäudes. Behörden bezeichnen es als Vorbild für nachhaltige und energieeffiziente Sanierungen.
Die Arbeiten an der Wache begannen vor fast drei Jahren. Das Team installierte energiesparende Komponenten wie ein neues Dach, eine modernisierte Fassade und ein zeitgemäßes Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung. Durch diese Maßnahmen sinkt der jährliche Stromverbrauch um etwa 255.000 Kilowattstunden – genug, um rund 70 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen.
Die Modernisierungen reduzieren zudem die CO₂-Emissionen der Feuerwache um etwa 53 Tonnen pro Jahr. Durch die Sanierung statt eines Neubaus wurden zusätzlich 290 Tonnen CO₂ eingespart. Die Feuerwehr bezeichnete das Projekt als zukunftsweisendes Beispiel für den Erhalt von Bestandsgebäuden und innovative Bauweise.
Innensenatorin Iris Spranger kündigte eine Erhöhung des jährlichen Sanierungsetats für die Berliner Feuerwehr an. Das Budget soll von 6,7 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 10,2 Millionen Euro bis 2026 steigen. Der Landesbranddirektor Karsten Homrighausen hofft, damit den Sanierungsstau bei Feuerwachen in der Stadt abbauen zu können.
Das abgeschlossene Projekt zeigt, wie ältere Gebäude auf moderne Energiestandards gebracht werden können. Gleichzeitig setzt es Maßstäbe für künftige Sanierungen innerhalb der Berliner Feuerwehr. Mit dem erhöhten Budget soll die Umsetzung ähnlicher Vorhaben beschleunigt werden.
