Gewalttätige Auseinandersetzung im Berliner Columbiadamm-Bad eskaliert
Hannah RichterGewalttätige Auseinandersetzung im Berliner Columbiadamm-Bad eskaliert
Ein Zwischenfall in einem Berliner Freibad hat zu polizeilichen Ermittlungen geführt. Der Vorfall ereignete sich im Columbiadamm-Bad in Neukölln, wo ein Besucher wegen Überfüllung abgewiesen wurde. Es folgte eine körperliche Auseinandersetzung zwischen Sicherheitskräften und dem Mann.
Die Schwierigkeiten begannen, als einem 29-jährigen Mann der Zutritt verweigert wurde, da das Bad seine maximale Kapazität erreicht hatte. Verärgert stieß er einen 43-jährigen Sicherheitsmitarbeiter, was eine gewalttätige Reaktion auslöste.
Der Wachmann und ein 29-jähriger Kollege stießen, schlugen und traten daraufhin auf den Besucher ein. Beide Seiten meldeten Verletzungen – die Sicherheitskräfte gaben an, durch den anfänglichen Stoß verletzt worden zu sein, während der Besucher später über Kopfschmerzen klagte. Dennoch lehnte jeder medizinische Behandlung ab.
Die Polizei hat den Fall inzwischen an eine Spezialeinheit des Direktionsabschnitts 5 (Stadt) zur weiteren Prüfung überwiesen. Die Behörden untersuchen nun Vorwürfe wegen Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Vorfall.
Die Ermittlungen laufen weiterhin unter der Verantwortung der Spezialeinheit des Direktionsabschnitts 5. Bisher wurden keine weiteren Details zu polizeilichen Maßnahmen oder präventiven Schritte im Bad bekannt gegeben. Der Fall wird klären, ob Anklage gegen die Beteiligten erhoben wird.






