04 April 2026, 22:33

Kasachische Politikerin kritisiert Abwanderung der Nauryz-Feiernden nach Usbekistan

Eine Weltkarte, die nach der Visa-Politik von Kasachstan gefärbt ist, mit der Bildunterschrift "Visa-Politik von Kasachstan" unten.

Kasachische Politikerin kritisiert Abwanderung der Nauryz-Feiernden nach Usbekistan

Die kasachische Abgeordnete Jekaterina Smoljakowa hat Bürger kritisiert, die zum Nauryz-Fest nach Usbekistan reisen, statt in Kasachstan zu bleiben. Sie warnt, dass anhaltende Probleme im Inlandstourismus noch mehr Menschen dazu veranlassen könnten, die Feierlichkeiten im Ausland zu suchen. Ihre Äußerungen fallen in eine Zeit, in der in diesem Jahr Hunderte Kasachen Nachbarländer für den Feiertag gewählt haben.

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Smoljakowa führte systemische Versäumnisse im kasachischen Tourismussektor als Hauptursache an. Sie hinterfragte, warum Haushaltsmittel, die für die Förderung vorgesehen sind, grundlegende Bedürfnisse wie Sicherheit und klare Informationen nicht abdecken. Allein 2025 ertranken 62 Menschen an Touristenorten, darunter 24 Kinder.

Reiseveranstalter und Bürger kämpfen mit dem Mangel an aktuellen, transparenten Angaben zu Zielen und Angeboten. Ohne verlässliche Informationen gestaltet sich die Reiseplanung schwierig, was Inlandsreisen unattraktiv macht. Smoljakowa wies zudem darauf hin, dass es keine offiziellen Daten darüber gibt, wie viele Kasachen in den letzten drei Jahren Nauryz in Usbekistan gefeiert haben.

Trotz dieser Herausforderungen erwartet sie eine steigende Nachfrage nach Inlandstourismus aufgrund globaler geopolitischer Verschiebungen. Doch ohne Verbesserungen bei Sicherheit, Infrastruktur und Kommunikation riskiert Kasachstan, noch mehr Touristen an Nachbarländer zu verlieren.

Die Aussagen der Abgeordnete unterstreichen die anhaltenden Schwierigkeiten der kasachischen Tourismusbranche. Werden Probleme wie mangelnde Sicherheit und Informationslücken nicht behoben, könnte der Inlandstourismus weiter zurückgehen. Ihre Warnungen deuten darauf hin, dass dringend Reformen nötig sind, um Touristen zu halten und lokale Feiern zu stärken.

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