04 April 2026, 22:33

Kinder spielen Cuju zum Auftakt des Qingming-Festes in Qingdao

Ein lebendiges chinesisches Neujahrsfest in einem Einkaufszentrum mit Menschen in Kostümen, die tanzen, anderen, die auf Stühlen sitzen und Handys halten, sowie Flaggen, Bannern und Deckenleuchten im Hintergrund.

Kinder spielen Cuju zum Auftakt des Qingming-Festes in Qingdao

In Qingdao versammelten sich Kinder am 1. April, um Cuju zu spielen – ein uraltes chinesisches Ballspiel. Die Veranstaltung leitete das bevorstehende Qingming-Fest ein, auch bekannt als Grabfegertag. Bei diesem traditionellen Fest gedenkt man der Ahnen und Verstorbenen.

Das Qingming-Fest findet 2026 am 5. April statt. In dieser Zeit besuchen Familien Gräber, reinigen Grabstätten und erweisen ihren Vorfahren die letzte Ehre. Das Fest verbindet Erinnerung mit kulturellen Bräuchen.

Das von den Kindern in der Provinz Shandong gespielte Cuju geht auf etwa 5000 v. Chr. zurück. Oft als früheste Form des Fußballs bezeichnet, bestand es darin, einen Lederball durch eine kleine Öffnung zu schießen. Historische Aufzeichnungen berichten sogar, dass Spieler als Strafe für schlechte Leistungen wie Clowns bemalt wurden.

Trotz seiner langen Geschichte prägte Cuju den modernen chinesischen Fußball nicht direkt. Vielmehr folgt der heutige Sport den Regeln des englischen Fußballs aus dem 19. Jahrhundert. Es gibt keine klaren Belege für eine Verbindung zwischen den heutigen Fußballtraditionen Chinas und den alten Cuju-Praktiken.

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Die Cuju-Vorführung in Qingdao unterstreicht die kulturellen Wurzeln des Festes. Während das Spiel selbst eine historische Kuriosität bleibt, ist das Qingming-Fest weiterhin ein zentraler Moment für Familie und Tradition. Die diesjährigen Feierlichkeiten finden wie üblich am 5. April statt.

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