Liza Minnelli packt aus in ihren Memoiren - Liza Minnelli enthüllt schonungslose Wahrheit in neuer Autobiografie
Die legendäre Künstlerin Liza Minnelli hat mit 79 Jahren eine schonungslos offene Autobiografie veröffentlicht. "Kinder, wartet, bis ihr das hört!" blickt zurück auf ihr außergewöhnliches Leben – von ihren stürmischen Beziehungen bis zu ihren Kämpfen gegen die Sucht. Das Buch hält mit keinem Detail hinter dem Berg und gewährt einen ungeschönten Einblick in ihre Höhenflüge und Tiefschläge, sowohl auf als auch abseits der Bühne.
Minnellis frühe Jahre waren geprägt von der komplizierten Beziehung zu ihrer Mutter, Judy Garland. Schon mit 13 wurde sie zu Garlands Betreuerin und erlebte hautnah deren Abhängigkeitskämpfe mit. Trotz aller Wirren betont Minnelli stets ihre tiefe Liebe und Bewunderung für ihre Mutter – selbst als sie später in ihrem eigenen Leben ähnliche Muster wiederholte.
Auch ihr Privatleben war von Turbulenzen geprägt. 1973, noch verheiratet mit Peter Allen und gleichzeitig mit Desi Arnaz Jr. verlobt, verlobte sie sich mit dem Komiker Peter Sellers. Später, 1976, hatte sie eine Beziehung mit Regisseur Martin Scorsese, während sie noch mit Jack Haley Jr. verheiratet war. Im Laufe der Jahre heiratete und ließ sie sich viermal scheiden: von Haley Jr. (1974–1979), Mark Gero (1979–1992) und David Gest (2002–2007).
Ihre Karriere erreichte nach dem Oscar-Gewinn für "Cabaret" neue Höhen, doch zum festen Hollywood-Star wurde sie nie. Sie spielte in Scorseses "New York, New York" an der Seite von Robert De Niro und feierte mit Frank Sinatra und Sammy Davis Jr. einen triumphalen zweijährigen Welttournee-Erfolg (1988–1990). Rund 400 Drehbücher lehnte sie ab und wählte ihre Rollen bewusst aus. Parallel kämpfte sie weiterhin mit Alkoholismus, bis sie 2003 auf einem Gehweg in Manhattan öffentlich zusammenbrach. Seit 2015 lebt sie abstinent.
Die Autobiografie offenbart Minnellis Widerstandskraft durch Ruhm, Herzschmerz und Genesung. Ihre Geschichte umfasst Jahrzehnte des Starruhm, persönlicher Neuerfindung und den anhaltenden Schatten von Garlands Vermächtnis. Das Buch ist ein rohes, nachdenkliches Porträt eines Lebens, das intensiv im Rampenlicht stattfand.






