NYU-Dozenten erreichen nach Streik 20 % mehr Lohn und faire Gehaltssteigerungen
Emil LangeNYU-Dozenten erreichen nach Streik 20 % mehr Lohn und faire Gehaltssteigerungen
Dozenten der New York University (N.Y.U.) haben sich nach einem zweitägigen Streik auf eine vorläufige Einigung geeinigt. Die Vereinbarung betrifft rund 950 fest angestellte Lehrkräfte, die etwa ein Viertel aller Kurse an der N.Y.U. unterrichten. Ihre Gewerkschaft, Contract Faculty United-UAW, erreichte nach monatelangen Verhandlungen deutliche Lohnerhöhungen.
Der Streik war der Höhepunkt jahrelanger Frustration über die Bezahlung. Viele Lehrkräfte ohne Tenure-Track-Verträge argumentierten, ihre Gehälter reichten bei Weitem nicht aus, um die hohen Lebenshaltungskosten in New York City zu decken. Gewerkschaftsdaten zeigen, dass ihre Löhne zwischen 2020 und 2025 jährlich nur um 1–2 % stiegen, während Kollegen mit Tenure-Track-Stellen jährlich 4–6 % mehr erhielten.
Laut dem neuen Abkommen erhalten die betroffenen Dozenten sofort eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 20 %. Für die verbleibenden vier Jahre des Vertrags sind weitere jährliche Steigerungen von 3,5 % garantiert. Die Einigung markiert eine radikale Wende für eine Gruppe, die zuvor mit stagnierenden Löhnen kämpfte.
Die streikenden Lehrkräfte besitzen keine Tenure-Track-Positionen. Ihre Gewerkschaft hatte seit Langem für eine fairere Bezahlung gekämpft und auf die wachsende Kluft zwischen ihren Einkommen und denen der fest angestellten Professoren hingewiesen. Nach zwei Tagen endete der Arbeitskampf mit dem Durchbruch.
Die Einigung beendet den kurzen, aber folgenreichen Ausstand. Die Dozenten erhalten nun höhere Löhne, beginnend mit einer 20-prozentigen Erhöhung in diesem Jahr. Die jährlichen Steigerungen von 3,5 % sollen die langjährigen Bedenken hinsichtlich der Lohnungleichheit an der Universität ausräumen.






