Rangnicks Österreich startet mit neuem Spielstil selbstbewusst in die WM 2026
Mila VoigtRangnicks Österreich startet mit neuem Spielstil selbstbewusst in die WM 2026
Österreichs Nationalmannschaft geht mit neuem Selbstvertrauen und einem klaren Spielstil in die WM
Unter der Führung von Ralf Rangnick hat das Team einen hochstehendem Pressingfußball, schnelle Spielübergänge und flexible Formationen verinnerlicht – Taktiken, die in den letzten beiden Europameisterschaften verfeinert wurden. Die jüngsten Testspielsiege gegen Ghana und Südkorea haben das Vertrauen vor dem Turnier weiter gestärkt.
Rangnicks Einfluss auf den aktuellen Spielstil Österreichs ist deutlich erkennbar. Seine Strategien aus der EM 2024 und den Vorbereitungen auf 2028 haben eine Mannschaft geformt, die nun mit Geduld und Resilienz agiert – und dabei die Fehler vergangener Turniere vermeidet. Die Souveränität des Teams zeigte sich besonders in den beiden letzten Länderspielen, in denen sie sich gegen Ghana und Südkorea durchsetzten.
Gegen Ghana dominierte Österreich mit präzisen Angriffen, erreichte eine Schussgenauigkeit von 70 Prozent und verwandelte fünf von sieben Torchancen. Das Spiel unterstrich ihre offensive Effizienz. Das Match gegen Südkorea gestaltete sich schwieriger, da die Mannschaft in der ersten Halbzeit an einer kompakten Abwehr scheiterte. Doch taktische Anpassungen zur Pause führten zu einem späten Treffer und sicherten den nächsten Sieg.
Unter Rangnicks System haben sich Schlüsselspieler hervorgehoben. Der linksfüßige Verteidiger Marco Friedl hat sich dank der taktischen Ausrichtung des Trainers einen WM-Platz erkämpft. Gleichzeitig bereichern die jungen Talente Paul Wanner und Carney Chukwuemeka mit ihrer Kreativität das Mittelfeld. Die Rückkehr von Saša Kalajdžić stärkt zudem die Offensive – er bringt Erfahrung und eine bewährte Torgefährlichkeit mit.
Mit dem WM-Auftakt gegen Jordan in Santa Clara in etwas mehr als zwei Monaten wirkt Rangnicks Team bestens vorbereitet. Der Trainer unterstrich die Bereitschaft mit den Worten: Österreich wäre selbst dann startklar, wenn das Turnier bereits morgen beginnen würde.
Die Mannschaft geht mit einem ausgewogenen Kader und einer klaren taktischen Identität in die WM. Die jüngsten Leistungen zeigen sowohl defensive Stabilität als auch offensive Schärfe – gestützt durch Rangnicks bewährte Methoden. Die erste Bewährungsprobe steht am 14. Juni an, wenn Österreich im Eröffnungsspiel auf Jordan trifft.






