US-Forstdienst reformiert: Hauptsitz zieht um, Regionalbüros werden geschlossen
Mila VoigtUS-Forstdienst reformiert: Hauptsitz zieht um, Regionalbüros werden geschlossen
Der US-Forstdienst (US Forest Service) steht vor einem umfassenden Umbau: Geplant sind die Verlegung des Hauptsitzes sowie eine landesweite Neustrukturierung der Behördenarbeit. Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins gab bekannt, dass die Zentrale nach Salt Lake City in Utah verlegt wird – ein Schritt, der die Effizienz steigern und die Kosten für die Steuerzahler senken solle.
Im Rahmen der Reform werden alle neun Regionalbüros geschlossen. Ihre Aufgaben werden auf sechs neue über das Land verteilte Standorte übertragen. Einige dieser Niederlassungen übernehmen dabei spezielle Funktionen: Juneau und Albuquerque werden zu Landesbehörden, während Vallejo als nationales Ausbildungszentrum dienen soll.
Auch die Forschungsabteilungen werden umgestaltet: Sämtliche Einheiten werden in einer einzigen Organisation mit Sitz in Fort Collins zusammengefasst. Die Bekämpfung von Waldbränden bleibt von den Änderungen weitgehend unberührt. Sie untersteht weiterhin dem stellvertretenden Leiter für Feuer- und Luftfahrtmanagement im National Interagency Fire Center in Boise, Idaho.
Der Forstdienst hat 15 Landesdirektoren ernannt, die jeweils für einen oder mehrere Bundesstaaten zuständig sind. Dienstchef Tom Schultz betonte, die Neugliederung solle die Behörde schlagkräftiger machen und sie näher an die Wälder und Gemeinden rücken, die sie unterstützt.
Die Verlegung des Hauptsitzes nach Salt Lake City ist ein zentraler Baustein des übergreifenden Konsolidierungsplans. Durch die Schließung der Regionalbüros und die Einrichtung neuer Standorte erhofft sich der Forstdienst eine Straffung der Abläufe – bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung wichtiger Dienstleistungen wie dem Waldbrandmanagement.






