Wellingtons Südküstenstrände könnten bald wieder frei sein – nach 28 Tagen Sperrung
Lina SeidelWellingtons Südküstenstrände könnten bald wieder frei sein – nach 28 Tagen Sperrung
Strände an Wellingtons Südküste könnten bald wieder öffnen
Nach aktuellen Testergebnissen, die nur geringe oder keine Belastung nach einem schweren Abwasserunfall zeigten, könnten die Strände an Wellingtons Südküste in Kürze wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die seit Mitte Januar geltenden Sperrungen dauern bereits 28 Tage an, doch Bürgermeister Andrew Little überprüft nun die bestehende Regelung. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die meisten Strände kaum ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen.
Die Schließungen begannen am 15. Januar 2026, nachdem die Katastrophe im Klärwerk Moa Point zu weitverbreiteten Bedenken wegen Verunreinigungen geführt hatte. Offizielle Warnungen blieben bis zum 12. Februar 2026 bestehen, doch aktualisierte Tests zeigen nun, dass die Belastungswerte in den wichtigsten Gebieten gering sind.
Strände wie Lyall Bay, Princess Bay, Houghton Bay, Island Bay und Ōwhiro Bay weisen kaum oder keine Kontamination auf. In der Nähe des Abwasserauslassrohrs besteht zwar weiterhin ein gewisses Risiko, doch die weiteren Küstenabschnitte gelten als sicher für die öffentliche Nutzung.
Bürgermeister Little hat sich mit Vertretern der iwi (lokale Māori-Gemeinden) über das weiterhin geltende rāhui (traditionelles Betretungsverbot) an den Südküstenstränden beraten. Zwar teilen die iwi die Sorgen um die Gesundheit des Meeres, lehnen aber die öffentlichen Gesundheitsempfehlungen zur Strandsperrung nicht ab. Little bezeichnete das derzeitige pauschale Verbot als "nicht haltbar" und prüft Alternativen.
Eine mögliche Lösung wäre ein tägliches Aktualisierungssystem für die Risikostufen der Strände. Dadurch könnten Anwohner selbst entscheiden, ob sie die Küste besuchen möchten, statt mit einer kompletten Sperrung konfrontiert zu sein.
Die jüngsten Testergebnisse haben eine Wende in der politischen Debatte eingeleitet: Bürgermeister Little erwägt flexiblere Regeln für den Strandzugang. Falls umgesetzt, würden die Änderungen die gesunkenen Belastungswerte widerspiegeln, ohne die verbleibenden Risiken zu ignorieren. Die endgültige Entscheidung hängt von weiteren Beratungen und der laufenden Überwachung ab.
AKTUALISIERUNG — 01.03.2026 00:23
Der Schwimmsport des Bürgermeisters löst Debatte aus, als Strände vor neuer Schließung stehen
Zwei Tage nach dem Schwimmen des Bürgermeisters Andrew Little in Lyall Bay, um die Sicherheit zu demonstrieren, wurden die Strände an der Südküste von Wellington als ungeeignet für das Schwimmen eingestuft. Die Umkehr erfolgte nach nächtlichem Regen und brachte Bedenken bezüglich der Wasserqualität vor der Küste auf:
- Der Schwimmsport des Bürgermeisters am 25. Februar erfolgte nach der teilweisen Aufhebung des Rāhui
- Am 27. Februar wurden die Strände aufgrund der stürmischen Bedingungen herabgestuft
- Die Lebensretter warnen davor, dass die Daten vor der Küste unvollständig bleiben und raten den Einwohnern, LAWA für Updates zu überprüfen
Bürgermeister hebt Beachverbot nach 28 Tagen auf und ruft zur öffentlichen Vorsicht auf
Wellingtons südliche Strände haben unter einem neuen risikobasierten Überwachungssystem wiedereröffnet. Wichtige Entwicklungen sind:
- Bürgermeister Andrew Little hob die 28-tägige Schließung am 28. Februar offiziell auf und übertrug die Aufsicht an die LAWA-Website.
- Er schwamm in Lyall Bay, um das Vertrauen in die aktualisierten Sicherheitsprotokolle zu demonstrieren.
- Das neue System ermöglicht den öffentlichen Zugang, rät jedoch von der Muschelsammlung in der Nähe der 1,8km-Auslassleitung ab.






