Žaklin Nastić scheitert mit AfD-Karriere nach BSW-Austritt und harten Vorwürfen
Lina SeidelŽaklin Nastić scheitert mit AfD-Karriere nach BSW-Austritt und harten Vorwürfen
Im März 2023 spitzten sich die politischen Spannungen zu, als Žaklin Nastić die BSW-Partei nach einem öffentlichen Streit verließ. Sie wies Spekulationen über einen Wechsel zur AfD zurück, obwohl sie deren Vorsitzenden Tino Chrupalla in der Vergangenheit gelobt hatte. Der Schritt folgte scharfer Kritik an ihren ehemaligen Parteikollegen.
Nastićs Austritt aus der BSW war von harten Worten begleitet. In ihren letzten Äußerungen warf sie ihren Ex-Verbündeten „Kriecherei“ und „blinden Gehorsam“ vor. Kurz darauf tauchte ihr Name im Zusammenhang mit einer hochrangigen Beraterrolle in der AfD-Fraktion auf.
Tino Chrupalla, Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, setzte sich für ihre Berufung in sein Führungsteam ein. Doch der Personalrat der AfD-Fraktion lehnte die Einstellung einstimmig ab. Als Begründung wurden Bedenken hinsichtlich des Betriebsklimas und innerparteilicher Konflikte genannt.
Auch mehrere AfD-Abgeordnete äußerten Vorbehalte gegen die geplante Personalie. Nastić selbst hatte die AfD noch 2020 in scharfen Worten verurteilt und sie als „Partei der Messerstecher und entfesselten Gewalt“ bezeichnet. Auf Nachfrage lehnte Chrupalla eine Stellungnahme ab.
Mit der Ablehnung durch den Personalrat erloschen Nastićs Chancen auf eine Position in der AfD. Ihre frühere Kritik an der Partei und der interne Widerstand machten die Berufung unmöglich. Die Affäre offenbart die anhaltenden Spannungen innerhalb der AfD-Reihen.






