Zoff um Alkohollizenz: Red Door Liquor Store droht die Schließung in Gisborne
Hannah RichterZoff um Alkohollizenz: Red Door Liquor Store droht die Schließung in Gisborne
Streit um Lizenzverlängerung des "Red Door Liquor Store" in Kaiti, Gisborne
Ein Streit ist über die Verlängerung der Alkohollizenz des Red Door Liquor Store in Kaiti, Gisborne, entbrannt. Die Schulleiterin der örtlichen Schule äußerte Bedenken wegen öffentlichen Alkoholkonsums in der Nähe des Ladens, während der Besitzer zugesagt hat, Sicherheitsprobleme zu beheben. Eine endgültige Entscheidung des District Licensing Committee (Bezirkslizenzausschuss) wird innerhalb von 15 Werktagen erwartet.
Der Spirituosenladen, der seit 20 Jahren ohne vorherige behördliche Maßnahmen betrieben wird, sieht sich mit Widerstand der Schulleiterin der Kaiti School, Billie-Jean Potaka Ayton, konfrontiert. Sie argumentiert, dass eine Verlängerung der Lizenz die Gefahren für Kinder erhöhe, da Menschen in der Nähe der Schule und einer benachbarten Bushaltestelle Alkohol konsumierten. Die Schule hatte bereits Vorfälle gemeldet, darunter verbale Belästigungen einer Tagesmutter, die mit ihrem mokopuna (Enkelkind) an der Bushaltestelle vorbeiging.
Auch der Medical Officer of Health (Amtsarzt) und der Lizenzprüfer des Bezirksrats sprachen sich gegen die Verlängerung aus und verwiesen auf mögliche Schäden durch den Alkoholverkauf. Der Antragsteller, Martinus Jan van der Velde, verpflichtete sich jedoch zur Einhaltung der Gesetze und ging auf Bedenken der Polizei ein. Er nahm Scrumpy (ein starkes Apfelweingetränk) aus dem Sortiment, führte Mindestpreise ein und ergriff Maßnahmen, um Probleme an der Bushaltestelle zu verringern.
Bei einer Ortsbegehung fand das District Licensing Committee leere Alkoholbehälter in der Nähe der Haltestelle, deren Alter jedoch nicht bestimmt werden konnte. Die Alkoholkontrollverordnung des Gisborne District Council verbietet den Alkoholkonsum in bestimmten Bereichen bereits, darunter vor der Schule und dem Gemeinschaftszentrum.
Die Entscheidung des Ausschusses wird darüber entscheiden, ob die Lizenz des Ladens unter den neuen Auflagen verlängert wird. Bei einer Genehmigung muss der Besitzer strengere Maßnahmen ergreifen, um öffentlichen Alkoholkonsum in der Nähe des Geschäfts zu verhindern. Das Ergebnis wird in 15 Werktagen bekannt gegeben.
AKTUALISIERUNG — 01.03.2026 00:22
Breiteres Muster von Gemeindewiderstand gegen Alkohollizenzen in der Nähe von Schulen
Der Streit um den Red Door Liquor Store spiegelt eine breitere Tendenz in Gisborne wider. 2023 konnten lokale Gruppen erfolgreich die Vergabe einer neuen Lizenz für das Anjuna Beer Garden verhindern, indem sie ähnliche Bedenken bezüglich der Sicherheit von Kindern geltend machten. Diese frühere Kampagne wurde von Aktivisten als 'emotional belastend' beschrieben, die betonten, wie wichtig es sei, die tamariki (Kinder) vor alkoholbedingten Risiken zu schützen. Solche Fälle zeigen die anhaltenden Spannungen zwischen wirtschaftlichen Interessen und gesundheitlichen Prioritäten der Gemeinschaft in der Region.
Lizenzverlängerung für Spirituosenladen abgelehnt, Berufung geplant
Der Red Door Spirituosenladen in Kaiti hat die Verlängerung seines Lizenzerneuerungsantrags durch den Distriktlizenzausschuss abgelehnt bekommen, der die Verpflichtung zur Minimierung von Alkoholverletzungen als Grund angab. Der Laden beabsichtigt, vor Ablauf der aktuellen Lizenz am 12. Juni Berufung einzulegen. Wichtige Details sind:
- Der Ausschuss brachte Bedenken bezüglich des öffentlichen Trinkens in der Nähe der Schule und des Bushäuschens zum Ausdruck.
- Der Inhaber beabsichtigt, die Entscheidung infrage zu stellen, obwohl er sich zuvor auf Sicherheitsmaßnahmen geeinigt hatte.






