Gedenken an Hanau: Wettbewerb ehrt Opfer des rechtsextremen Anschlags mit bewegenden Projekten
Gedenken an Hanau: Wettbewerb ehrt Opfer des rechtsextremen Anschlags mit bewegenden Projekten
Bundesweiter Wettbewerb ehrt Opfer des rechtsextremen Anschlags von Hanau
Ein nationaler Wettbewerb hat an die Opfer des rechtsextremen Anschlags von Hanau am 19. Februar 2020 erinnert. Schülerinnen und Schüler aus sieben Bundesländern trafen sich in Berlin, um ihre Arbeiten zu präsentieren, die sich mit Themen wie Rassismus, Ausgrenzung und gesellschaftlicher Vielfalt auseinandersetzten. Bei der Veranstaltung gab es auch eine traurige Neuigkeit: Mit Ibrahim Akkuş wurde im Januar 2026 ein zehntes Opfer bestätigt, das an den Folgen des Anschlags verstorben ist.
Die Preisverleihung fand in der Staatsbibliothek Berlin statt, wo zehn Einzelarbeiten und ein Gruppenprojekt ausgezeichnet wurden. Eine Jury hatte diese aus über hundert Einsendungen ausgewählt, die sich unter anderem mit Mobbing, Homophobie und Islamfeindlichkeit beschäftigten. Ziel des Wettbewerbs war es, das Gedenken an den Anschlag wachzuhalten und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Ein besonders bewegender Moment ergab sich, als sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Duisburger Volkshochschul-Zentrums einen Brief an Serpil Temiz Unvar richteten, die Mutter eines der Opfer. Ihre Arbeit wurde von den Lehrkräften Julia König und Michael Hinssen begleitet, deren Engagement maßgeblich zum Erfolg beitrug. Volker Heckner, Leiter der Volkshochschule, lobte die Gruppe für ihre Sensibilität, sprachliche Ausdruckskraft und Einfühlungsvermögen.
Seit dem Anschlag von 2020 hat Deutschland verschiedene Maßnahmen eingeführt, um der Opfer zu gedenken. In über 60 Städten fanden Gedenkveranstaltungen statt, während Hanau Orte wie das Mahnmal #saytheirnames umgestaltet hat. In Hamburg erinnert seit dem 19. Februar 2026 ein neues Denkmal am Thalia Theater an die Namen der Getöteten.
Der Wettbewerb und die begleitenden Feierlichkeiten unterstreichen die anhaltende Wirkung des Anschlags. Mit dem Tod von Ibrahim Akkuş erhöht sich die offizielle Opferzahl nun auf zehn. Gedenkinitiativen und Bildungsprojekte bleiben weiterhin wichtig, um die Bedeutung von Vielfalt und den Kampf gegen rechtsextreme Gewalt zu betonen.
AKTUALISIERUNG — 28.02.2026 03:01
Zehnter Opfer des Hanauer Anschlags stirbt sechs Jahre später: Ibrahim Akkuş, einer der sechs Verletzten von 2020, erliegt seinen Verletzungen 2026
Neue Details sind über das letzte Opfer des Hanauer Anschlags von 2020 bekannt geworden. Der Tod von Ibrahim Akkuş im Januar 2026 bestätigt die vollständige Opferzahl:
- Akkuş war einer der sechs Menschen, die bei dem ursprünglichen Anschlag am 19. Februar 2020 verletzt wurden.
- Sein Tod erhöht die bestätigte Opferzahl auf 10, einschließlich derer, die sofort und später starben.
- Dies unterstreicht die langfristige Auswirkung des Anschlags, der weiterhin Familien und Gemeinden sechs Jahre später betrifft.
Erinnern an die Neun: Namen aus dem Hanau-Tribut
Der Wettbewerb hob die Opfer des Angriffs von 2020 in Hanau hervor. Diese Namen wurden in offiziellen Aufzeichnungen bestätigt:
- Gökhan Gültekin
- Sedat Gürbüz
- Said Nesar Hashemi
- Mercedes Kierpacz
- Hamza Kurtović
- Vili Viorel Păun
- Fatih Saraçoğlu
- Ferhat Unvar
- Kaloyan Velkov Der Tribut betont den anhaltenden Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung.
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