Kultblatt FuWo feiert Comeback mit Fokus auf Berliner Amateurfußball
Kultblatt FuWo feiert Comeback mit Fokus auf Berliner Amateurfußball
Historische Berliner Fußballzeitung kehrt nach Schließung zurück
Die traditionsreiche Berliner Fußballzeitung Fußball-Woche (FuWo), die 1923 erstmals erschien, wird nach ihrer Einstellung im vergangenen Jahr unter neuer Führung wiederbelebt – mit Fokus auf Amateur- und unterklassigen Fußball. Tino Loest, ein ortsansässiger Versicherungskaufmann und Vorsitzender des Oberliga-Vereins Eintracht Mahlsdorf, hat die Namensrechte übernommen und plant einen Relaunch.
In den 1920er-Jahren startete die FuWo als umfassende Fußballpublikation, die sowohl Spitzen-Amateur- als auch Profispiele in ganz Berlin begleitete. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagerte sie ihren Schwerpunkt auf den Freizeitfußball in West-Berlin und passte sich so der Teilung der Stadt sowie dem Aufstieg der Amateurligen an. Über die Jahrzehnte hinweg dokumentierte sie lokale Ergebnisse, Hobbyvereine und die Integration der Ost-Berliner Teams nach der Wiedervereinigung. Ab den 2000er-Jahren, als der Profifußball die Medienlandschaft dominierte, spezialisierte sich die FuWo zunehmend auf Nischenberichterstattung aus der Region, bevor sie im Oktober 2025 aus finanziellen Gründen eingestellt wurde.
Loest hat nun die Archive, die Website und die Marke der Zeitung übernommen. Sein Konzept sieht vor, die FuWo primär als digitale Plattform neu aufzustellen – mit einer neuen Website und einer in Entwicklung befindlichen App. Trotz des Digitalisierungsschubs soll jedoch eine Printausgabe erhalten bleiben, um auch traditionelle Leserinnen und Leser zu erreichen.
Die neu aufgelegte FuWo wird den Amateurfußball in den Mittelpunkt stellen und der Regionalliga dieselbe Aufmerksamkeit widmen wie der Bundesliga. Loests Ziel ist es, die Institution zu bewahren, statt Gewinne zu maximieren. Bereits läuft die Suche nach einer Chefredaktion und freiberuflichen Mitarbeitenden, um das Team wieder aufzubauen.
Die Rückkehr der Zeitung schließt eine Lücke in der lokalen Fußballberichterstattung und schafft eine eigene Plattform für Nachrichten aus dem Amateur- und Unterhausbereich. Mit digitalen und gedruckten Formaten will die FuWo ihr historisches Publikum zurückgewinnen und sich gleichzeitig an moderne Mediengewohnheiten anpassen. Der Relaunch soll dem Berliner Basis-Fußball neue Aufmerksamkeit verschaffen.
Neuer Digitaler Hub gestartet für Berliner Fußballnachrichten
Die wiederbelebte Fußball-Woche hat ihre neue digitale Plattform unter fuwo.app gestartet und bietet Echtzeit-Berichterstattung über Amateurspiele in Berlin und Brandenburg, Spielertransfers und lokale Liganeuigkeiten. Dies ist der erste konkrete Schritt in der Strategie von Tino Loest, die digitale Zugänglichkeit zu priorisieren, während die Druckausgaben beibehalten werden. Der Start der Website entspricht seinem Ziel, die Publikation als Stimme für den regionalen Graswurzelfußball neu zu positionieren.
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