Hamburgs neue immersive Ausstellung bringt Kleopatras Welt zum Leben

Mila Voigt
Mila Voigt
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Ein ägyptischer Pharao-Büste in einem Museum mit Menschen, einer Texttafel, einer Tür, einer Wand und einer Decke mit Lampen.Mila Voigt

Nach den Wikingern kommt nun Kleopatra nach Hamburg - Hamburgs neue immersive Ausstellung bringt Kleopatras Welt zum Leben

Hamburg wird Schauplatz einer großen immersiven Ausstellung über Kleopatra – eine der mächtigsten Frauen der Geschichte

Ab dem 17. April 2023 öffnet die Schau ihre Türen und feiert damit ihre Deutschlandpremiere, bevor sie in andere Städte weiterzieht. Tickets für die einmonatige Veranstaltung im Stadtteil Altona-Nord sind bereits erhältlich.

Die Ausstellung erstreckt sich über mehr als 2.000 Quadratmeter in der Location Diebsteich – demselben Ort, der zuvor eine immersive Wikinger-Schau beherbergte. Mit überdimensionalen Videoprojektionen, interaktiven Installation und Virtual-Reality-Brillen taucht sie ein in Kleopatras politischen Einfluss, ihre legendären Liebesaffären und ihren prunkvollen Lebensstil. Zudem werden historische Artefakte gezeigt, darunter Münzen mit ihrem Porträt, Papyrusdokumente und Schmuck aus ihrem Palast in Alexandria.

Kleopatra, die letzte Pharaonin Ägyptens, regierte mit Klugheit und strategischem Geschick. Sie hinterließ drei Kinder und ein bleibendes Erbe. Obwohl sie mit nur 39 Jahren starb, fasziniert ihre Geschichte seit Jahrhunderten. Die Hamburger Ausstellung läuft bis zum 17. Mai 2023, bevor eine parallele Version in Madrid eröffnet. Anschließend geht die Schau auf internationale Tournee – mit einem Halt in Ägypten.

Die Veranstalter versprechen einen tiefen Einblick in ihr außergewöhnliches Leben: von ihrer politischen Raffinesse bis zu ihrer zeitlosen Schönheit. Durch die Verbindung von moderner Technologie und seltenen archäologischen Funden soll ihre Welt lebendig werden.

Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, Kleopatras Universum auf frische, interaktive Weise zu erleben. Nach Hamburg reist sie weiter nach Madrid und später nach Ägypten, wo die Welttournee fortgesetzt wird. Historische Objekte und digitale Innovationen verbinden sich, um neue Facetten ihrer Herrschaft zu enthüllen.

AKTUALISIERUNG

Fakten korrigiert: Ausstellung jetzt in Halle 7, Termine 2026 bestätigt

Die Ausstellung wurde auf 2026 verschoben und hat einen neuen Veranstaltungsort. Sie eröffnet am 17. April 2026 in Halle 7, nicht wie zuvor angegeben in Diebsteich. Der Vorverkauf begann am 9. März 2026 und die Eintrittspreise liegen zwischen 23 und 31 Euro. Die Erfahrung dauert etwa 90 Minuten und umfasst über 22 originale Artefakte aus der hellenistischen und späten ägyptischen Zeit. Die Madrid-Premiere zog über 200.000 Besucher an und bestätigte das starke öffentliche Interesse.

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