Schnieder verteidigt geplanten Umstieg weg von Verbrennungsmotoren
Schnieder verteidigt geplanten Umstieg weg von Verbrennungsmotoren
Schnieder verteidigt geplante Abkehr vom Verbrenner-Aus
Ankündigung Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hält es angesichts der Lage der deutschen Automobilindustrie für notwendig, die EU-Pläne zum schrittweisen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor aufzuweichen.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat sich für einen flexibleren Umgang mit den geplanten EU-Vorgaben zum Ausstieg aus Verbrennungsmotoren ausgesprochen. Er betont, dass die deutsche Automobilbranche Zeit für die Umstellung benötige, und warnt vor einem starren Verbot, das der Wirtschaft schaden könnte.
Der CDU-Politiker wies zugleich Bedenken zurück, deutsche Hersteller könnten bei der Wende zur E-Mobilität ins Hintertreffen geraten. Vielmehr sei die Entwicklung bereits im Gange, so Schnieder.
In seinen Äußerungen unterstrich der Minister die Bedeutung der Automobilindustrie für die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands. „Wir können nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen“, erklärte er und verwies auf die Risiken eines überstürzten Wandels. Seine Position deckt sich mit der des Innenministers Alexander Dobrindt, der ebenfalls für eine weniger strenge Haltung gegenüber dem geplanten EU-Verbot plädiert hatte.
Schnieder begrüßte die jüngste Entscheidung der EU, im Ausstiegsplan mehr Flexibilität vorzusehen. Dies gebe der Branche „Luft zum Atmen“ und vermeide eine zu starre Regulierung, so der Minister. Er verwies darauf, dass wichtige Absatzmärkte wie China und die USA weiterhin Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor produzierten – ein vollständiges Verbot sei für deutsche Hersteller daher kaum praktikabel.
Zum Thema Elektroautos berichtete Schnieder aus eigener Erfahrung: Er nutze ein E-Auto als Hauptfahrzeug, halte aber ein Verbrennerfahrzeug als Reserve. „Wer einmal elektrisch gefahren ist, will nichts anderes mehr“, sagte er. Zugleich ging er auf die Reichweitenangst ein und erklärte, das Aufladen zu Hause mit Solarstrom aus seiner Photovoltaikanlage sei sowohl bequem als auch kostengünstig.
Trotz seiner Unterstützung für die E-Mobilität zeigt sich Schnieder skeptisch gegenüber einem erzwungenen Tempowechsel. Der Druck und das Engagement für die Elektrifizierung seien bereits stark genug, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hersteller zu sichern – ohne ein abruptes Verbot.
Schnieders Haltung spiegelt den Spagat zwischen der Förderung der E-Mobilität und dem Schutz der deutschen Automobilindustrie wider. Der angepasste EU-Ausstiegsplan bietet nun mehr Spielraum und ermöglicht den Herstellern einen Übergang in einem machbaren Tempo.
Dass der Minister selbst sowohl ein Elektroauto als auch ein Verbrennerfahrzeug nutzt, unterstreicht die praktischen Herausforderungen, vor denen noch immer Fahrer und Branche stehen.
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